Achtung Kind, der explodiert!

(sponsored Post) Im Rahmen eines Produkttests des Portals „Kjero.com“ durfte ich den Sahnespender „iSi Dessert Whip Plus“ in der Black Edition kennenlernen und testen.

 

Bereits vor einigen Jahrzehnten hatte meine Oma einen ähnlichen – damals noch mit Email und Blümchenkleid – und wir Kinder durften nie selbst Sahne aufsprühen. Meine Oma meinte „Kinder, der könnte explodieren“! Na, da hatten wir dann aber einen Heidenrespekt... und aufgrund dieser Erfahrung habe ich mir nie einen selbst gekauft.

 

Tja und dann kam das Testprodukt – nun musste ich also ran an den Sahnespender ;) Erst mal brav die Bedienungsanleitung durchlesen... auf Englisch war es recht ausführlich, in allen anderen Sprachen mehr als dürftig. Aber immerhin war das „Ding“ eigentlich selbsterklärend: Patrone in die Kapselhülle legen, dann auf das passende Kopfstück des Spenderdeckels drehen bis es zischt. Zuvor natürlich Sahne einfüllen... und schon kann man schütteln und loslegen. Wobei man die Kapsel/Patrone nun wegwerfen muss, da sich diese vollständig entleert hat. Stattdessen dreht man einen Deckel drauf, damit die Düse nicht schmutzig wird.

 

Insoweit war mein erster Eindruck sehr gut: alles gut verarbeitet – kein Verkanten beim Aufdrehen – alles funktioniert wie am Schnürchen...

 

Auch das Design finde ich gut: klassisch dezent im gebürsteten Edelstahl, dazu ein „schwarzes Kleid“ aus Silikon, welches man zum Auswaschen des Spenders abnehmen kann und auch sollte.

 

Standfest isser auch, der Hebel recht lange, aber leider auch recht unsensibel. So ist mir das feine Dosieren der Sahne recht schwer gefallen. Entweder kam nur Luft (ok, einfach gerade nach unten halten) oder es kam ein ganzer Schwung... oder er spuckte um sich! Huch, das war dann aber eine Sauerei, denn die Sahne kam mit hohem Druck aus dem Spender.

 

Ok, Übung macht den Meister und nach mehreren Einsätzen habe ich zumeist den Dreh raus... wobei ich gar nicht mehr filigran mit dem iSi arbeite, sondern dafür dann liebe meine manuelle Sahnespritze nehme.

 

Nun aber das, womit iSi wirbt: der Einsatz als Dessertspender! Rezepte sind der Verpackung leider nicht beigelegt – die findet man aber in ausreichender Zahl auf der iSi-Website bzw. diversen Seiten im www. Doch damit hört die Freude bei mir auch schon auf, denn Theorie und Praxis lagen hier bei mir weit auseinander: obwohl ich mich Schritt für Schritt an die Zutaten und die Zubereitung der Schokoladenmousse gehalten habe, bekam ich eine wässrige, undefinierbare, nicht mehr schmeckende Masse aus dem iSi heraus! Wohlgemerkt hat das Produkt beim Zusammenrühren noch wunderbar geschmeckt – beim Servieren war es nur noch süß und wässig... sehr enttäuschend! Ähnlich ging es mir mit einer Zitronencreme... und dann habe ich es aufgegeben, denn ich mag nicht gute und teure Zutaten (und auch die Kapseln kosten immerhin im Schnitt 50 Cent pro Stück) verschwenden.

 

Fazit: als Sahnespender bleibt der iSi Dessert Whip bei uns im Einsatz, denn auf Pudding, Eis oder Kuchen brauchen wir immer Sahne. Mein Mann ist ganz begeistert, dass nun immer etwas davon zuhause im Kühlschrank steht bzw. liegt. Aber zu anderen Einsatzgebieten werde ich wieder auf mein „altes Handwerkszeug“ zurückgreifen. Somit konnte der iSi nicht komplett überzeugen... ist aber auch nicht ganz durchgefallen ;).

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.