Leckere Kaffeeauswahl mit der Melitta CI Touch

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Kaffee aus dem Vollautomaten mit frisch gemahlenen Bohnen, dazu frisch aufgeschäumte, warme Milch – das ganze auf Knopfdruck... das lieben wir hier sehr. Mal ist uns nach einem Cappuccino mit Schokopulver, mal nach einem großen Latte Macchiato, mal muss es der Muntermacher Espresso sein oder am Morgen einen warmen Milchkaffee. Unsere Kleine wird ohne ihren Kaba nicht wach und unsere Große bevorzugt ihren Tee – das alles sollte ein Gerät abdecken! Und ja, bitte auch noch ohne großen Reinigungsaufwand die Maschine sauber halten – das ist gerade mein Wunsch.

 

All dies verspricht uns Melitta mit der CI Touch: es gibt einen großen Wassertank (1,8 L) für die ganze Familie, zwei Bohnenbehälter für die jeweilige Lieblingsbohnen, dazu ein Einfüllschacht für Kaffeepulver, ein schickes Touchpanel an der Gerätefront mit leicht verständlichen Symbolen, dazu einen „Rotay Switch“ Drehknopf zur kinderleichten Auswahl und persönlichen Einstellung und natürlich darf auch der höhenverstellbare Auslauf für verschiedene Tassengrößen nicht fehlen. Dieser hat eine Besonderheit: er hat nicht nur 2 Kaffee- und 2 Milchdüsen, sondern auch noch eine Düse für heißes Wasser und eine breitgefächerte Tassenbeleuchtung.

 

Die 2 Bohnenbehälter mit dem leicht bedienbaren „Bean select“ - ein Hebel, der einfach in die jeweilige Behälterrichtung umgelegt wird – machen es möglich, sowohl eine Kaffeebohne für Kaffeespezialitäten, aber auch für den schwarzen Espresso einzufüllen. Ich liebe diese Option sehr, denn für meinen Nachmittagsespresso habe ich eine eigene Espressobohne, die ich bislang immer von Hand mahlen musste... jetzt macht das mit einem Klick die CI Touch, was ich wirklich als Erleichtung und Zeitersparnis ansehe.

 

Übrigens habe ich morgens lieber einen milden Kaffee und nachmittags lieber einen stärkeren... mit der letzten Taste auf dem Touchpanel lässt sich daher auch jede Kaffeeauswahl in der Stärke nachregulieren... ich nutze dies wirklich oft, da ich so die persönlichen Voreinstellungen – die man über die Einstellungen zu jeder Sorte vornehmen kann – nicht für eine Tasse Kaffee ändern muss.

 

Der Drehknopf (Rotary Switch) ist auch als Bestätigungstaste – dazu einfach Drücken. Durch Drehen kann man im Menü wandern und durch einen längeren Druck kommt man in die Einstellungen. Die Bedienung ist quasi selbsterklärend und wird zudem noch deutlich in dem Display angezeigt. Meines Erachtens ist das Display groß genug, um alles gut lesen zu können. Es ist wie eine Kommunikationsebene mit der Maschine, denn es zeigt z.B. auch an, ob eine Reinigung oder das Entkalken ansteht.

 

Apropos Reinigung: dies ist für mich fast das Beste an allen Melitta Vollautomaten und der Grund, warum ich mich immer wieder für einen solchen entscheiden würde – Die CI Touch hat ein Perfect Cleaning-Programm für das Milchbezugssystem!

 

Jeder Latte Macchiato-Liebhaber, der sich diese Kaffeespezialität zu Hause zubereitet weiß, dass es Zeit und Aufwand bedeutet, die Milch zu schäumen und den Kaffee in der richtigen Reihenfolge zuzubereiten. Ein beliebiger Vollautomat nimmt einem zwar diese Arbeit ab, indem man entweder einen mitgelieferten Milchbehälter anschließt oder mit einer Düse die Milch aufschäumt... aber dann heißt es mit der Hand meist umständlich reinigen! In der Zeit ist der Latte schon abgekühlt, oder?

 

NEW (07.12.2017): In diesem Video zeige ich euch, wie einfach die Brühgruppe entfernen und wieder einsetzen lässt. Auch das "Easy Cleaning"-Programm und Tropfschale wird gereinigt... 

Melitta hat der CI Touch einen abgedunkelten Milchbehälter beigelegt, was schon den Vorteil hat, dass in einem abgedunkelten Gefäß die Milch länger frisch bleibt. Der Behälter passt übrigens bei uns wunderbar in die Kühlschranktür und fasst 1 Liter Milch. Dazu gibt es einen Milchschlauch, der sowohl an die Maschine als auch an den Behälter angeschlossen wird. Dann einfach einen Knopf drücken und schon hat man einen herrlich leckeren, weil mit kräftigem Milchschaum und warmer Milch zubereiteten Latte Macchiato. Im Display wird man dann gefragt, ob man das „Perfect Cleaning“-Programm starten möchte – was man immer tun sollte, damit weder Düsen noch Milchschlaum verkleben. Einfacher kann man nun nicht reinigen: Schlauch vom Milchbehälter abziehen und in die Öffnung auf der Tropfschale stecken, den Rotary Switch drücken (das Display zeigt an, wie oft) und schon wird das System gespült... in der Zeit kann man schon seinen noch heißen Latte Macchiato genießen – perfekt, oder?!

 

Gereinigt werden muss auch in regelmässigen Abständen die Tropfschale und der Kaffeesatzbehälter. Hier zeigt sich meines Erachtens die größte (und eigentlich auch einzige) Schwachstelle der CI Touch: die Tropfschale (in welcher der Kaffeesatzbehälter steht) muss vorne aus dem Gerät herausgezogen werden. Das kann ein ziemlicher Balanceakt sein, wenn die nicht allzu große Schale voller Wasser ist. Daher sollte man die Schale nur langsam herausziehen und sofort zum Abflußbecken in der Küche gehen, dann den Kaffeesatzbehälter rausnehmen, vorne das Tropfgitter abnehmen und das Wasser ausgießen. Einmal unter fließendem Wasser ausspülen macht ebenfalls Sinn – auch den Kaffeesatzbehälter. Hier wünsche ich mir eine höhere Tropfschale (die ich übrigens noch bei keinem Vollautomatenhersteller gefunden habe), damit das Reinigen hier nicht immer so zum Balanceakt wird. Übrigens nicht wundern: die Maschine meldet das Entleeren sowohl wenn der Behälter voll ist, als auch in vorgegebenen Intervallen! D.h. auch wenn man gerade die Maschine entleert und nur einen Kaffee gezogen hat, kann die Maschine schon wieder das Leeren der Tropfschale fordern... und tut nix mehr, bis man dieser Forderung gefolgt ist ;) etwas lästig, aber es verhindert, dass kein Tropfwasser in die Maschine läuft oder durch den Kaffeesatz der Innenraum zu sehr verschmutzt.

 

Wem allerdings der Intervall stört, kann über das Einstellungsmenü das automatische Durchspülen beim Ausschalten der Maschine abschalten, so dass weniger Wasser in die Tropfschale kommt. Wir machen dies nicht, da uns ein sauberes Ausflußventil wichtig ist. Da entleeren wir lieber öfter die Tropfschale... übrigens läuft auch bei jeder Zubereitung etwas Wasser in diese Schale, da die Maschine z.B. beim Milchbezug aufheizt, etwas dampft und bei den Kaffeezubereitungen hört man es auch ab und an „plätschern“.

 

Ein Wort noch zum Lieblingsgetränk meiner Kleinsten: der heiße Kakao. Hierzu muss man den „Milchknopf“ am Panel lange drücken, denn dann bekommt man warme (nicht heiße) Milch. Sollte der Kaba noch heißer werden, gebe ich einfach noch Milchschaum (kurz drücken) dazu, denn dieser ist deutlich heißer als die gezogene Milch. Außerdem ist der Milchschaum schön fest und der Kakao wird richtig cremig – meine Kleine liebt das sehr!

 

Möchte nun unsere Große direkt danach einen Tee (oder Oma einen gefriergetrockneten Kaffee... nun ja, nicht mein Geschmack, aber Oma liebt ihn und braucht dazu ebenfalls heißes Wasser), dann zeigt sich hier der Vorteil der verschiedenen Düsen: das Wasser schmeckt weder nach Kaffee noch nach Milch, da für alle drei Flüssigkeiten unterschiedliche Düsen verwendet werden... keine Selbstverständlichkeit bei anderen Herstellern, aber die Melitta CI Touch hat das und das finde ich wirklich sehr praktisch!

 

Praktisch ist auch – und das ist eine Weiterentwicklung zu meiner früheren Melitta Caffeo Varianza – der 2-Tassen-Bezug. Gerade zu Weihnachten oder bei anderen Familienfeiern stand ich bislang ewig an der Kaffeemaschine, da jede Tasse einzeln befüllt werden musste... mit Bohnen mahlen und Kaffee brühen kann das dauern! Die neue CI Touch hat nun die Möglichkeit, nicht nur den „normalen“ Cafe Creme bzw. Espresso doppelt zu beziehen, sondern auch die meisten anderen Kaffee-Milch-Spezialitäten. Ausnahme bilden nur der Americano (mit Heißwasserbezug), das heiße Wasser und der alleinige Milch/Milchschaum funktionieren nur im 1-Tassen-Bezug (bei Cappuccino o.ä. funktioniert der Milchschaumbezug für 2 Tassen). Der 1-Tassen-Bezug schaltet sich übrigens automatisch nach dem 2-Tassen-Bezug ein, wenn man nicht sofort die nächsten zwei Tassen drunter stellt und einen Zubereitungsknopf drückt.

 

Die Maschine kann man übrigens auch mit persönlichen Vorlieben programieren. Dazu stehen unter „My Coffee“ bis zu 4 Benutzerprofile zur Verfügung, denen man auch Namen geben kann. Dazu „schreibt“ man über den Rotary Switch über eine Zeichentastatur auf dem Display seinen Namen und weiß nun, welches Benutzerprofil einem selbst gehört. Folgende Einstellungen können dem eigenen Profil (welches vom Werk aus aktiviert ist und auch deaktiviert werden kann): Rezepte, Kaffeemenge, Schaummenge, Milchmenge, Heißwassermenge, Kaffeestärke und Temperatur – also all die Einstellungen, die man auch den Kaffeespezialitäten direkt zuweisen kann. Daher finden wir in der Familie diese Möglichkeit unnötig und nutzen sie auch nicht.

  

Nötig sind allerdings die automatischen Reinigungsprogramme, welche die Maschine zusätzlich zu7 dem „Easy Cleaning“ anbietet: es gibt ein zusätzliches Milchreinigungsprogramm mit entsprechendem Reiniger und ein Reinigungsprogramm für das Kaffeesystem; auch dafür verwendet man einen speziellen Reiniger, der Rückstände und Kaffeeölreste aus der Maschine entfernt. Wie auch das automatische Entkalkungsprogramm werden nach einem vom Werk aus eingestellten Intervall die Programme angezeigt – die Maschine funktioniert dann aber noch, so dass man sich den besten Zeitpunkt für den Ablauf der Programme aussuchen kann.

 

Über das Hauptmenü kann man die Reinigungsprogramme dann anwählen, sieht die einzelnen Schritte auf dem Display und folgt einfach den Anweisung – wirklich einfach! Zwischendurch wird man aufgefordert, die Brühgruppe zu entnehmen und unter fließendem Wasser durchzuspülen. Ich finde es sehr angenehm, dass Melitta eine entnehmbare Brühgruppe hat, die sich auch wirklich leicht an der Seite entnehmen und wieder einsetzen lässt. Ich spüle die Brühgruppe auch einmal in der Woche durch – bei mir ist samstags der Vollautomaten-Reinigungstag ;) und so kann ich sicher sein, dass die Maschine lange hält und der Kaffee auch immer schmeckt.

 

Apropos Geschmack: in Gegenden mit hartem Wasser kann man in den Wassertank auch eine Filterkartusche einsetzen, die regelmässig ausgewechselt werden muss. Da wir aber weiches Wasser haben (die Angaben findet man zumeist auf der Homepage des eigenen Wasserwerkes), habe ich den Filter nicht eingesetzt.

 

 

 

Fazit: Die Melitta CI Touch ist eine gute Weiterentwicklung meiner älteren Caffeo Varianza; besonders gefällt mir der große Wassertank, die zwei Bohnenbehälter, das leichtgängige Touchpanel, die Möglichkeit des Doppelbezugs von Cappu & Latte und die deutlich hellere Beleuchtung an der Maschine. Gewöhnungsbedürftig war für uns der Drehknopf (Rotary Switch), der recht empfindlich beim Drehen reagiert und daher hat gerade unsere Kleinste damit Mühe, etwas einzustellen... muss sie aber nicht, denn ein Knopfdruck auf dem Panel reicht ja auch und das klappt auch mit Kinderhänden prima.

 

Die Maschine ist angenehm in der Lautstärke, das Mahlwerk läuft leiser und vor allem kürzer als bei der älteren Melitta-Maschine. Und die guten Eigenschaften, weswegen ich grundsätzlich immer wieder einen Melitta-Vollautomaten kaufen würde, so z.B. aufgrund des Easy Cleaning nach jedem Milchbezug, sind geblieben, so dass wir die neue CI Touch als Bereicherung in unserem Familienalltag ansehen und euch gerne empfehlen möchten.

 

 

Bildergalerie - für weitere Infos auf das jeweilige Bild klicken :-)

Zum Schluss noch die technischen Daten (Herstellerangaben)

 

  • Leistung ca. 1400 W
  • Pumpendruck max. 15 bar
  • Gerätemaße: Breite 25,5 cm, Höhe 34 cm, Tiefe 47 cm
  • Bohnenbehälter 2x 135 Gramm
  • Wassertank 1,8 Liter
  • Gewicht 8,7 kg

 

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.