WMF Kitchenmini Küchenmaschine "One for All"

*sponsored Post - das Gerät wurde uns von der Firma Euronics zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt

Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch auch: auf der Küchenarbeitsplatte steht neben dem Kaffeevollautomaten noch der Toaster, der Brotkasten, der Wasserkocher und so manches mehr... bei mir muss auch noch Platz für die „Klara“ und den Slow Cooker sein (wobei ich die Großgeräte schon auf ein extra Regal im Speicher gestellt habe) – nun, und ein wenig Arbeitsfläche braucht man auch noch! Die Schränke quillen über vor Geschirr – wohin also mit der Küchenmaschine, die man regelmässig für Brot-/Kuchenteige, Smoothies, Shakes und Schlagsahne braucht?

 

Nun, WMF hat seit einiger Zeit eine kleine „Küchenmini“-Reihe im Programm, deren Geräte deutlich kleiner sind als die Profi Plus Geräte, aber genauso vielseitig einsetzbar... ich habe das Glück, die im Frühjahr 2017 präsentierte Küchenmaschine „One for All“ durch die Firma Euronics testen zu dürfen und möchte sie euch hier nun vorstellen:

 

Datenzusammenfassung:

 

  • Gehäuseabmessung rund 35 x 55 x 23 cm (Breite/Höhe/Tiefe)
  • Gewicht 8,4 kg
  • Länge Stromkabel 100 cm (automatisch aufrollbar)
  • Motorleistung 430 Watt
  • max. Drehzahl 16000 Umdrehungen pro Minute
  • seitlich angebrachter Drehknauf – stufenlos verstellbar mit Unterrührfunktion und 8 Geschwindigkeitsstufen

 

  • Das Gerät hat einen Timer,
  • ein planetarisches Rührwerk,
  • kann Rühren, Schlagen, Mixen, Pürieren, Kneten.

 

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Gerät

  • eine 3 L-Edelstahlschüssel mit passender Abdeckung,
  • ein Knethaken,
  • ein Flachrührer und
  • ein Schneebesen.
  • Dazu noch ein Teigschaber und
  • ein Mixeraufsatz aus Glas (Fassungsvermögen 0,8 Liter) mit Deckel und Einfüllstutzen.

 

Die Maschine ist in den Farben „Powder Rose“, „Dark Grey“ und „Ivory Mud“ erhältlich.

 

Schon beim Auspacken fällt mir die handliche Größe der Maschine auf und beim Aufstellen wird klar: sie passt wunderbar unter meine Küchenoberschränke! Damit hat sie schon mal einen Pluspunkt ergattert, denn auch beim Öffnen bzw. Anheben des Rührarms – was durch die Einknopftechnik wunderbar einfach und tatsächlich auch einhändig geht – kann sie unter dem Oberschrank stehen bleiben.

 

Die Maschinenfarbe „Puderrosa“ ist zauberhaft – ein zartes Rosé mit einem schönen Schimmer, dazu passt das Edelstahl der Schüssel sehr gut dazu. Die Form der Maschine ist fast schon elegant – keine überflüssige Knöpfe – nur seitlich der Knopf zum Anheben des Rührarms, dazu der Drehknopf für die Geschwindigkeit. Oben auf dem Gerät befindet sich der Timer mit An/Ausschaltknopf und Hoch-/Runterknopf zum Verstellen der Minuten, welche auf dem kleinen LC-Display deutlich angezeigt werden.

 

Das Zubehör lässt sich sehr leicht unter fließendem Wasser reinigen; es ist laut Bedienungsanleitung teilweise spülmaschinentauglich – aber ich habe bislang noch kein Zubehör in die Spülmaschine geben müssen, denn alle Teile lassen sich einfach unter fließendem Wasser mit Spülmittel und Microfaserschwamm sanft und rückstandslos reinigen – perfekt!

 

 

 

Die ersten Teige, welche ich mit der Küchenmini gemacht habe, waren ein Mürbeteig und ein schwerer Hefeteig – jeweils mit 500 Gramm Mehl angesetzt (für größere Teigmengen würde ich die größere Maschine empfehlen). Dazu habe ich dann den Knethaken verwendet, der sich ganz einfach einsetzen lässt. Hier kann man sich gar nicht vertun, denn es gibt nur eine Möglichkeit, den Haken an die Maschine zu setzen, dann noch fest nach oben drücken, gleichzeitig drehen und schon sitzt der Knethaken fest am Rührarm... allerdings sollte man zuvor die Schüsselabdeckung anbringen ;) deren Einfüllöffnung man in drei Richtungen drehen kann.

 

Beim Mürbeteig reichte die langsame Stufe und da die Butter schnell zu weich wurde, habe ich nach kurzer Zeit den Teig aus der Schüssel genommen und mit der Hand fertig geknetet – dafür waren die Zutaten aber schon gut miteinander vermengt, nur hat der Knethaken sie sehr nach außen an den Schüsselrand gedrängt.

 

Beim leichten Hefeteig habe ich den Ansatzteig zuerst in die Schüssel und danach alle restlichen Zutaten dazu getan. Hier hat mir der Softanlauf – das langsame Andrehen der gewählten Geschwindigkeit – und vor allem auch die Unterhebfunktion gut gefallen, denn das Mehl staubte so nicht, sondern wurde dann mit steigernder Geschwindigkeit sehr gut mit den restlichen Zutaten verarbeitet. Dann kam der Timer zum Einsatz, denn der Hefeteig musste 6 Minuten lang geknetet werden. Das Einstellen des Timers war einfach: Rührfunktion ausstellen, dann oben den Timer anmachen, mit der „Hochtaste“ die gewünschten Minuten einstellen und dann am Drehknopf die gewünschte Geschwindigkeit einstellen... schon legte die Küchenmini los und hat innerhalb von 6 Minuten einen fluffigen, klumpenlosen Hefeteig erstellt. In dieser Zeit musste ich weder dabei stehen, noch dauernd auf die Uhr schauen. Das Ende des Knetzeit wurde mir mit einem sehr lauten Signal angezeigt.

 

Das Reinigen der Schüssel und den Knethakens ging – wie bereits beschrieben – dann sehr einfach unter fließendem Wasser und schon war das Set wieder einsatzbereit, denn es war noch Sahne zu schlagen, was ich mit dem Schneebesen erledigt habe. Auch dieser lässt sich einfach anbringen, reicht bis unten in die Schüssel hinein und hat die komplette Sahne geschlagen. Es ist nichts aus der Schüssel gespritzt, denn der Deckel hält fest und alles gut in der Schüssel.

  

Weiter geht`s im Praxistest: nun wollte ich die Mini an ihre Grenzen bringen und habe dies wohl auch geschafft ;) (siehe Bild) Mit 700 g Vollkornmehl und 400 ml Wasser hat die WMF zwar den Teig wunderbar verrührt (Knethaken mit Unterrührfunktion und Stufe 1), als es aber dann an das 10-minütige Kneten für ein fluffiges Brot ging, gefielen mir Arbeit und Ergebnis nicht mehr: die Maschine trieb den schweren Teig an den Rand und „rührte“ nur noch in der Mitte rum – trotz planetarischem Rührwerk wurde der schwere Teig am Rand nicht mehr zum Kneten reingeholt. Auch fing die Maschine minimal an, nach Gummi zu „riechen“, was aber auch noch gut an der neue Schmiere innerhalb der Maschine liegen kann – war ja erst der dritte Einsatz und der erste, welcher so lange dauerte... es hat nix geraucht und sonderlich erwärmt hat sich die Maschine auch nicht... ich wollte das Riechen auch nur mal eben erwähnt haben ;)

 

Fazit dieses Brotteig-Tests: dafür muss weiterhin meine alte Bosch herhalten, denn die schafft es, den schweren Teig vom Schüsselrand zu kratzen (ist aber auch deutlich größer und für mehr kg Mehl ausgelegt).  

Dennoch hat mich die WMF Küchenmini (Kitchenmini) schon überzeugt. Einen kleinen Wehmutstropfen gibt es allerdings leider jetzt schon nach 3 Einsätzen: der Deckel, welcher gerade bei schwerem Teig schon mal mit dem „Rührkopf“ ins Schwingen gerät, hat an der Maschine unschöne Kratzer hinterlassen – gerade im rose-schimmernden Farbbereich. Diese Kratzer sieht man auf den ersten Blick nicht, wenn man aber den Rührarm anhebt, dann fallen sie einem sofort auf. Das ist wirklich schade und gibt hoffentlich keinen Rückschluss auf die Kratzfestigkeit des Lacks an der kompletten Maschine. Ich fände es nämlich sehr schade, wenn die optisch ansprechende Küchenmaschine nach wenigen Monaten im Einsatz schäbig aussehen würde.... sollte ich diesbezüglich Erfahrungen machen, werde ich diesen Bericht hier ergänzen.

 

Apropos Schwingen: ja, der Rührkopf (welcher den Knethaken hält) schwingt bei schwerem Teig leicht mit, die Maschine an sich bleibt aber sicher stehen und wandert nicht.

 

Nun steht noch ein Funktionstest aus: der Mixer kommt zum Einsatz! Der Glasbehälter hat 0,8 Liter Fassungsvermögen und ist recht schwer. Auch muss man aufpassen, dass man den Behälter nirgends anschlägt, sonst könnten unschöne „Glasnasen“ entstehen. Der Deckel muss auf den Glaskrug wie ein Gummipfropfen aufgedrückt werden – Achtung, den Ausguss beachten – und er hat eine verschließbare Öffnung, durch die man während des Mixvorgangs noch etwas nachgießen kann.

 

Sehr gut finde ich die 6 Klingen, die wirklich scharf sind und aus den Erdbeeren & Mandelmilch nach knapp einer Minute eine cremige Fruchtmilch gemacht haben. Wobei man nicht unbedingt bei solch weichen Früchten mit „Pulse“ arbeiten sollte, denn die 16000 Umdrehungen waren so stark, dass die Beeren erst mal am Behälter klebten und das eigentliche Mixen erst mit Zufüllen der Mandelmilch begann. Letztendlich bekam ich aber ein sehr leckeres Getränk. Hier reichen 430 Watt und 16000 Umdrehungen auf jeden Fall aus.

 

Auch das Reinigen ist ein Kinderspiel: einfach unter fließendem Wasser ausspülen – das hat gereicht.

 

Fazit: 

 

Alles in allem haben mich sowohl das schicke Aussehen und die kleinen Außenmaße, als auch die inneren Werte der Kitchenmini von WMF so überzeugt, dass sie nun einen festen Platz auf meiner kleinen Arbeitsplatte gefunden hat. Sie ist täglich in Gebrauch, sei es für den Backteig, mal schnell einen Pfannenkuchenteig klumpenfrei anrühren, sei es der morgendliche Smoothie (auch mit Gemüse, Salat klappt das einwandfrei). Zudem ist sie schnell wieder gereinigt, denn man kann die Teile einfach unter fließendem Wasser, ggf. mit etwas Spüli, abwaschen. Und ich überlege mir, noch weiteres Zubehör zuzulegen, denn die Mini hat vorne eine Vorrichtung (abgedeckt durch eine Klappe), an welche laut Anleitung das Zubehör der großen „WMF Profi Plus“ passen sollen...

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.