Gimborn Little Darling

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Es grüßt euch herzlich die mittlerweile schon bewährte 3er Testgruppe, bestehend aus meiner alten Dame „Kathy“, dem Flitzer King Charles „Charly“ und Nachbarsoldie „Dackelchen“, die zur Zeit von der Firma Gimborn Produkte der Reihe GimDog „Little Darling“ testen dürfen und euch gerne berichten:

 

 

Die Firma H. Von Gimborn GmbH ist in Emmerich am Rhein beheimatet und produziert schon seit über 50 Jahren Produkte für den Heimtierbedarf. Ihr kennt vermutlich einige der Produkte mit dem typischen gelb/roten Logo... und um schon mal eines vorweg zu nehmen: Kommunikation mit dem Kunden wird in dem Unternehmen groß geschrieben, denn die Firma Gimborn hat mir kurz nach Veröffentlichung meines Testberichts eine freundliche, informative Stellungnahme übersandt, die ich euch gerne am Ende des Berichts zum Lesen veröffentliche. Nun aber zum Test:

 

Mit der Linie „Little Darling“ werden vor allem die kleinen Hunde bis 10 kg angesprochen, was man schon auf bzw. an der Verpackung deutlich sehen kann:

 

Die „Fruity Menu“-Packungen sind allesamt kleine Schälchen mit 100 Gramm Inhalt – mal als Ragout (Stückchen in Soße), mal als Paté (fester Brei). Das Besondere an diesen Dosen ist allerdings, dass sie aus mikrowellenbeständigem Kunststoff bestehen! Daher kann man den Deckel entfernen (geht einfach und ohne dass man sich einen Fingernagel an irgendeinem Dosenring abbricht) und die Schale für wenige Sekunden in die Mikrowelle geben. Wer keine Mikrowelle hat, kann das geschlossene Schälchen auch einfach ein paar Minuten in heißes Wasser legen (habe ich erfolgreich versucht)... aber Achtung – in beiden Fällen bitte testen, ob sich das Futter nicht zu sehr aufgeheizt hat, denn Hund möchte sich ja nicht das Mäulchen verbrennen!

 

Was ist denn nun der Vorteil von warmen Futter? Erst mal riecht das Futter noch intensiver (wobei es schon sehr appetitlich wie Leberwurst riecht, wenn es kalt ist), was gerade auch mäkelige Hunde eher zum Fressen motiviert. Außerdem kann vorgekochtes, warmes Futter von so manchem magenempfindlichen Hund besser vertragen werden.

 

Allerdings riecht die von mir getestete Marke „Lamm“ wirklich würzig (ist eine solche „Würzigkeit“ wirklich magenfreundlich, wie auf der Gimborn-Website empfohlen?) und auch wenn ich keine Angaben zu Salz, Geschmackszusätzen etc. finden konnte - was ich übrigens generell als Manko ansehe, dass bei vielen Hundefutter kein Salzgehalt o.ä. aufgeführt ist – kann ich aus eigener Kocherfahrung mir nicht vorstellen, dass hier nichts weiter als Fleisch, tierische Nebenerzeugnisse, Himbeeren, Blaubeeren, Gemüse, Reis (im Beispiel „Lamm & Waldfrüchten“) hinzugefügt wurde. Sollte ich hier noch eine Stellungnahme der Firma Gimborn erhalten, werde ich diese gerne nachreichen.

 

Wohlgemerkt haben nicht alle Sorten so stark „würzig“ gerochen, aber alle Testfrauchen haben bestätigt: angenehm und auch für menschliche Nasen lecker...

 

Positiv zu sehen sind die fehlenden künstlichen Farbstoffe und Konservierungsmittel und es wurden auch keine künstlichen Aromen beigefügt. Das Futter ist teilweise mit glutenfrei gekennzeichnet (die Paté; das Ragout enthält wohl glutenhaltiges Getreide, was sich leider aufgrund der ungenauen Deklarierung nicht weiter differenzieren lässt) und wurde ohne Gentechnik hergestellt. Außerdem sei noch erwähnt, dass Gimborn keine Tierversuche macht (laut ihrer Website stehen sie somit auch seit Jahren auf der von PETA geführten „grünen Liste“ der tierversuchsfreien Firmen).

 

 

 

Soweit die Theorie:

 

In der Praxis war das Nassfutter bei allen drei Hunden ein Highlight! Bereits beim Öffnen der Dose kamen die Hunde neugierig angelaufen und schnuffelten interessiert. Nun mussten sie natürlich während des Erwärmens noch warten, was besonders Charly schwer gefallen ist ;) er tanzte ungeduldig durch die Küche, so berichtete mir sein Frauchen. Gefressen haben es alle drei sehr gerne – Kathy machte keinen Unterschied zwischen warmer und kalter Mahlzeit, Charly hat es am liebsten warm gefressen und Dackelchen bevorzug das kalte Futter mit Stückchen (Ragout), das er sich so schön „rauspicken“ kann... denn Möhrchen mochte er z.B. nicht.

 

 

Vertragen haben alle drei die Probepackungen auch. Natürlich lässt das keine Rückschlüsse auf eine dauerhafte Verträglichkeit in Bezug auf Hautreaktionen, Atem, Zahnbelag, Agilität zu... aber der Output am nächsten Tag war unverändert zu der vorherigen Fütterungsmarke. Auch haben alle drei gerne bei der nächsten Mahlzeit wieder gefressen – die Erinnerung an die letzte Mahlzeit von GimDog war also positiv.

 

Überhaupt nicht begeistert waren allerdings alle drei Hunde von den „Nutri Snacks“ aus der Reihe „Litte Darling“: kleine Leckerlis in Form von Knochen, die überraschend groß sind (Länge ca. 2,2 cm) und so ordentlich von den kleinen Zähnen gekaut werden müssen. Die Basis besteht aus Molkerei-/Milchpulver und je nach Sorte werden dann Zusatzstoffe/Mineralstoffe beigemischt. Gut ist, dass kein Zucker enthalten ist. Aber geschmacklich sind beide Sorten (Multi-Vitamin und Sensitive) bei den Hunden durchgefallen. Wir haben sie auf einem gemeinsamen Spaziergang getestet und sie wurden schnell liegen gelassen...

 

 

Fazit: die Idee des zu erwärmenden Nassfutters finde ich klasse. Auch die Portionsgrößen sind ideal für kleine Hunde. Man braucht keinen Dosenöffner oder und fingernagel-schonend ist das Öffnen auch – die Dose ist verbraucherfreundlich gestaltet. Positiv sehe ich das Weglassen von künstlichen Zusatzstoffen.

 

Leider finde ich sowohl die Zutatenliste als auch die Aufstellung der Inhaltsstoffe als unzureichend; hier gibt es Hersteller, die deutlich expliziter bereits auf der Verpackung aufführen, was sie ins Futter reintun.

 

Die Snacks sind beide durchgefallen. Außerdem bin ich der Meinung, sie sind nicht notwendig und hier wird nicht aufgeführt, um welche Farbstoffe es sich z.B. handelt – wiederum eine verbesserungswürdige Deklarierung...

 

Das Frauchen von Charly wird GimDog wieder füttern; die Produkte von Gimborn sind u.a. im „Fressnapf“ erhältlich. Ich bin mit Kathy sowieso außen vor, da meine Hündin nicht zu den kleinen Hunden bis 10 Kilo zählt ;) ich würde allerdings auch aufgrund der Zusammensetzung und Deklarierung das Futter meiner Hündin nicht geben. Aber ich werde die Idee aufgreifen und mein Standard-Nassfutter mal handwarm füttern... und Dackelchen bedankt sich sehr für das Testprodukt und hofft, Frauchen wird mal wieder diese Schälchen mitbringen. Sie wird diese Portionsgröße wohl auch für den Urlaub besorgen.

 

Stellungnahme der Firma Gimborn vom 21.03.2017

 

Das Futtermittelrecht lässt uns die Freiheit zu entscheiden, ob wir unsere Rezeptur offenlegen oder diese als Zusammenfassung der Einzelfuttermittel in Gruppen schützen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir uns nicht an die Gesetze und Bestimmungen halten würden oder uns ein Sonderrecht schaffen. Die Gruppenkennzeichnung fasst verschiedene Rohstoffe in vorgegebene Gruppen zusammen, daran orientieren wir uns.


Der Hauptgrund für diese Zusammensetzung unserer Deklarationsdaten ist, dass wir nicht zu viel preisgeben möchten, da wir viele innovative Produkte anbieten, die wir vor unseren Konkurrenten geheim halten möchten, damit wir unsere Monopolstellung nicht verlieren.


Die angegebenen 4% in der Deklaration von Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen beziehen sich ausschließlich auf die geschmacksbestimmende Fleisch- oder Fischkomponente, welche auf der Verpackung ausgewiesen wird (z.B. Thunfisch).
Tatsächlich haben unsere Fruity Menus einen tierischen Anteil zwischen 39,5% und 54%.


Dies loben wir auch ab sofort auf unseren Verpackungen aus und haben die Deklaration wie folgt angepasst: 


Mit Lamm & Waldfrüchten  

 

Zusammensetzung: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (54%, Hühnchen 50%, Lamm 4%), Früchte (Himbeeren 2%, Blaubeeren 2%, aus getrockneten Früchten), Gemüse, Getreide (Reis 2%).


Ich hoffe, dass Sie sich durch diese Stellungnahme gegebenfalls dazu entscheiden, unseren Produkten in Bezug auf die Deklaration doch eine Chance zu geben. 

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.