Computerspiele: Überlegungen eines Vaters

von Tobias Schindegger, erschienen November 2014, verfügbar als Taschenbuch und Kindle Edition; erschienen im CreateSpace Independent Publishing Platform, ISBN 9781503209664

 

Der Autor, welcher mit seiner Frau und seinen drei Söhnen in Thüringen lebt, ist seit 9 Jahren in der Sozialpsychatrie tätig. Außerdem veröffentlicht er regelmässig seine Gedanken und Geschichten als Taschenbuch bzw. eBook. So nahm er sich 2014 auch des Themas „Computerspiele & Kids“ an, welches so mancher – zumeist aus der älteren Generation, welche in dem Thema nicht so bewandert ist – nur zu gerne mit gewaltverherrlichenden Spielen verbindet. Genährt wird das vermeintliche Wissen & ungute Bauchgefühl durch die immer wieder bekannt werdenden - und durch die Medien geputschten - Amokläufe von Jugendlichen an Schulen...

 

Tobias Schindegger nimmt dieses Thema auf, möchte sein Buch aber nicht als Ratgeber verstanden wissen. Auf 78 Seiten führt er seine Leser kurz und knapp durch verschiedene Themengebiete wie „Computerspielarten“, „Figuren im Computerspiel“, „Geschichte der Computerspiele“, „Beurteilungskritierien von Computerspielen“, „Gründe zum Computerspielen“, „Gewalt im Spiel“, „Sinnvoll Spielen“, „Schlussbemerkung“. Diese Kapitel sind in weitere Unterkapitel unterteilt. Ab Seite 61 befindet man sich im Quellenverzeichnis, dann folgen Buchempfehlungen zu weiteren Büchern des Autors.

 

Kurz & knapp – und ich muss sagen: ja, leider! Auf mich wirken die einleitenden Kapitel wie eine Aneinanderreihung von Beschreibungen bzw. Zitaten; eine Sammlung von Fakten – der Autor hat mir also vorallem die Mühe abgenommen, selbst zu recherchieren und hat die Informationen zusammengetragen. Aber das war es dann auch schon! Nur an wenigen Stellen (eher zum Buchende hin) gibt der Autor auch ein persönliches Resümee ab, welches sich interessant liest und Denkanstöße bietet.

 

In der Schlussbemerkung äußert sich der Autor wie folgt „Ich hoffe, ich konnte Sie als Eltern oder Pädagogen motivieren, sich mit den Computerspielen auseinanderzusetzen.“

 

Das Thema gibt das Interesse an einer Auseinandersetzung auf jeden Fall her! Und auch die eingesetzte Sprache ist gut verständlich. Wer bei manchem Fachwort nicht weiter weiss, kann es nachschlagen bzw. „googeln“, aber diese fachlich-sprachlichen Ausflüge halten sich wirklich im Rahmen.

 

An der Ausführlichkeit der Ausführungen, gespickt mit der persönlichen Auseinandersetzung bzw. Bekundung der eigenen Meinung kann sicherlich noch gearbeitet werden ;) denn mir persönlich fehlt eine Menge zum Thema „Besorgte Eltern und das Computerspiel“. Das kann das Büchlein, dessen Seite teilweise nur mit 8 Zeilen gefüllt ist, leider nicht leisten. Schade, Chance vertan! Daher mein Tipp: schaut euch die kostenlose Kindle-Version an und entscheidet selbst, ob der Autor sein Bestes getan hat, euch entsprechend zu informieren und zu einer Entscheidung zu verhelfen... bei mir hat es leider nur zu einem enttäuschten Seufzen gereicht... und ich werde mich bei diesem Thema wieder einem bereits besprochenen Ratgeber „Ab ins Netz?!“ zuwenden, wenn ich Antworten auf meine Fragen suche.

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.