Made in Germany - die bunte Welt von Faber-Castell

mit dem Connector Deckfarbkasten, dem Clic&Go Pinsel und dem Clic&Go Wasserbecher

*Werbung  - Erfahrungsbericht*

Von dem bekannten Onlineshop „Duo-Shop“ (der mit der Duo Schulbox ;)) bekamen wir ein tolles Set zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt:

 

  • einen Faber-Castell Connector Farbkasten/Tuschkasten mit 12 Farben und 1 Tube Deckweiß,
  • einen Clic&Go Wasserbecher und
  • einen Clic&Co Flachpinsel in der Gr. 10.

 

Meine 5-jährige Tochter liebt Malen und gerade mit Wasserfarben kann sie sich auf unserem großen Tisch so richtig ausleben – mal mit Pinsel, mal mit selbstgebastelten Watte“pinsel“, mal mit den Händen, Schwämmen oder Lappen. Bislang haben wir immer No-Name-Produkte bzw. Wasserfarben der Marke Pelikan verwendet und daher war ich besonders neugierig auf den Kasten von Faber-Castell – eine Marke, die ich noch aus meiner Schulzeit mit hochwertigen Blei- und Buntstiften verbinde.

 

Die Optik des Kastens kam bei uns schon mal gut an ;) Den Kasten klappt man nicht auf, sondern man kann den durchsichtigen Hartplastikdeckel abnehmen; er lässt sich mit zwei Gummilaschen lösen. Auf der Deckelinnenseite befinden sich 5 verschieden große, weiße Mulden, die man zum Anrühren von Farbmischungen verwenden kann. Es sei schon vorweggenommen: die Palette lässt sich einfach mit einem trockenen Tuch wieder auswischen, was sehr praktisch ist!

 

Die 12 Farben sind im trockenen Zustand leuchtend kräftig; es sind auch moderne Farben wie Violett und Rosa enthalten; dazu eine Tube Farbweiß, mit der man weitere Varianten zaubern kann. Jede Farbe ist einzeln entnehmbar, jeweils 6 Farben sind wellenförmig in dem Tuschkasten angeordnet. Die Farben halten mittels Zacken und – wie ich fand – magnetisch zusammen; sie lassen sich auch zu anderen Formen zusammenstellen (z.B. einen Kreis oder Halbmond) und regen hier die Fantasie an. Meine Kleine war sofort begeistert und hat sich erst einmal ihre Lieblingskonstellation zusammengestellt. Für mich ergibt sich durch die Einzelentnahme noch den Vorteil, dass man die Lieblingsfarben einzeln nachkaufen kann und so nicht den kompletten Kasten austauschen muss.

 

Die Farben sind im nassen Zustand erst einmal recht wässrig und wenig deckend (hier bin ich wohl von einer anderen Marke etwas verwöhnt, bei welcher die Farben eher „cremig“ sind); da die Töpfchen aber schnell abtrocknen, kann man dann auch mit intensiveren Farbnuancen malen. Allerdings empfinde ich die Farbmenge auf dem Pinsel als nicht sonderlich ergiebig.

 

Allerdings lassen sich die Farben sehr vielseitig einsetzen: ob mit Pinsel, Watte, Lappen oder mit den Fingern – meine Tochter hat schöne Ergebnisse zaubern können. Und die Wasserfarbe lässt sich leicht wieder von Händen und Kleidung abwaschen. Das Mischen der Farben untereinander hat prima funktioniert und die Leuchtkraft auf weißem Papier hat meine Kleinste wirklich begeistert.

 

Alles in allem hat uns der Tuschkasten wirklich überzeugt: die durchdachte Form des Kastens, die austauschbaren Farbtöpfchen mit der zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeit und die vielseitige Verwendung der Farben lassen die gewohnte „Cremigkeit“ eher in den Hintergrund treten. Und ja, seit Testbeginn landet der Farbkasten häufig auf dem Maltisch: für meine Tochter ist er der Favorit gegenüber den anderen Marken und das ist ja die Hauptsache ;)

 

Von Faber-Castell gibt es einen faltbaren Wasserbecher in drei Farben (rot, blau, grün); wir haben einen blauen Becher zu Testzwecken erhalten. Der Becher besteht aus einem nachgiebigen Gummi und heller abgesetztem Hartplastik; der Rand ist wellenförmig und gummiert. Der Becher lässt sich recht einfach auseinanderziehen und wieder zusammendrücken; das Zusammendrücken funktioniert auch im vollen Zustand – also Achtung, wenn kleinere Kinder sich hier ausprobieren wollen ;)

 

Durch den Wellenrand liegen die Pinsel gut im Becher, mit Hilfe der Randgummieren lassen sich die Pinsen auch gut abstreichen. Allerdings ist unser Exemplar nicht sonderlich standfest und daher schon bei verschiedenen Füllmengen umgekippt – besonders, wenn mehrere Kinder den Becher nutzten. Ich hätte mir ehrlich gesagt die umgekehrte Form gewünscht ;) denn sonst finde ich den Becher wirklich klasse: die Klappfunktion ist praktisch – so kann man den Becher super in den Schulranzen oder der Basteltasche verstauen.

 

Der Becher lässt sich leicht unter fließendem Wasser reinigen. Wir hatten ihn auch einmal zu Testzwecken in der Spülmaschine, obwohl das eigentlich nicht notwendig ist, da er sich wirklich einfach reinigen lässt. Aber auch die Spülmaschine (mittlere Ebene/Glasebene) hat dem Wasserbecher nichts anhaben können.

 

Alles in allem kann der Becher nicht ganz überzeugen; die Faltfunktion finde ich aber wirklich gut.

 

Kennt ihr das Problem, dass nasse Pinsel im Schulranzen liegen oder die Pinselhaare nach dem Transport angeknickt sind? Nein, ich bügel die Pinselhaare nicht wieder gerade ;) sondern habe nun durch die freundliche Bereitstellung vom Duo-Shop eine tolle Alternative gefunden: den Clic&Go Pinsel von Faber-Castell. Dieser Pinsel hat meine Tochter und mich in der Praxis wirlich überzeugt!

 

Es gibt ihn in verschiedenen Größen; wir haben ihn als Flachpinsel in der Größe 10. Man kann mit ihm sowohl breite Striche wie auch – seitlich verwendet – feine Striche malen. Er fusselt nicht und verliert auch keine Pinselhaare bei mehrmaligem Einsatz.

 

Und der Pinselbart lässt sich „versenken“, was wirklich praktisch ist: man dreht einfach den hinteren Teil des Pinsels nach oben und schon schiebt sich eine Hülle über die Pinselhaare. Der Pinsel sieht jetzt auch wie ein Stab. Möchte man ihn benutzen, schiebt man die Hülle einfach wieder auf und dreht diese am Ende fest, so fährt der Pinsel nicht mehr zusammen. Meine fünfjährige Tochter hatte den Dreh schnell raus ;) und so wird dieser Pinsel sicherlich nicht der Letzte in unserem Haushalt sein.

 

 

Zum Abschluss noch eine kleine Bastelidee, die wir in dem beiliegenden Prospekt von Faber-Castell gefunden und gleich umgesetzt haben. Man benötigt Papprollen von Toilettenpapier, den Malkasten und ein paar Kaffeebohnen/Reiskörner/Linsen etc. Dazu noch einen Hefter mit Heftklammern und schon kann es losgehen:

 

 

Die Rollen werden außen nach Belieben bunt mit den Wasserfarben angemalt. Da die Farben schnell trocknen, kann man auch mit ungeduldigen Kids gleich weiterbasteln. Nun wird eine Seite zusammengedrückt und dann mit Heftklammern verschlossen. Die gewünschte Füllung reinfüllen – bei uns waren es Kaffeebohnen – und dann die andere Seite wie auf dem Bild ersichtlich verschließen und ebenfalls zuklammern. Schon ist eine tolle Rassel fertig – am besten gleich mehrere bauen und mit verschiedenen Materialien füllen. So bekommt man ein ganz viele verschiedene Geräusche für ein kleines Orchester zusammen!

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.