Molly Monster - Der Film

Nachdem das Monstermädchen Molly Monster im Jahre 2000 durch eine Idee von Ted Siegers q uasi das Licht der Welt erblickte, durfte es nun im September 2016 als eine Deutsch-Schwedische-Schweizer Co-Produktion auf die Kinoleinwand. Und nun gibt es heute (28.03.2017) Molly Monster auch auf DVD, die uns freundlicherweise kosten- und bedingungslos von „Die Konsumgöttinnen“ zur Verfügung gestellt wurde.

 

Molly Monster ist ein fröhliches Monstermädchen, welches mit seinem Spielzeugfreund „Edison“ bei seinen Eltern Etna und Popocatepetel lebt. Eines Tages legt Mama Etna ein Ei und damit das neue Geschwisterchen sicher auf die Welt kommt, reisen die Eltern zu der weit entfernten Eierinsel – ohne Molly! Diese sollte so lange bei ihren etwas chaotischen Onkeln Alfredo und Santiago bleiben. Da die Eltern aber die eigens für das Geschwisterchen gestrickte Mütze zu Hause vergessen haben, beschließt Molly Monster, den Eltern hinterher zu reisen. Der Film handelt nun von dieser Reise zur Eierinsel. Monster Molly überquert die Wüsten Wilden Hügel und begegnet dort vielen verschiedenen Monstern wie den lustigen Sillies, den Zankbrüdern oder dem einsamen kleinen Nieper. Aber klar, letztendlich findet natürlich Molly ihre Eltern und gemeinsam erleben sie auf der Eierinsel die Geburt des kleinen Brüderchens Micky.

 

Der Film ist für FSK 0 angesetzt und das ist auch völlig ok. Schon kleine Kinder können dem 2-D-Film gut folgen; die Figuren sind lustig und bunt, die Lieder animieren zum Mitmachen. Aus Sicht meiner Vierjährigen waren natürlich so Situationen wie die „pupsenden Erdlöcher“ sehr lustig und als der kleine Nieper so weinen musste, war meine Tochter auch ganz traurig. Allerdings sind knapp 70 Minuten Filmlänge schon sehr anspruchsvoll... gut, dass wir zuhause auch mal den Pause-Knopf drücken können, denn so lange können sich meines Erachtens kleinere Kinder gar nicht konzentrieren bzw. still sitzen.

 

Den Inhalt hat meine Tochter schnell verstanden und abends dem Papa erzählt, dass Molly ("Papa, die ist sooo hübsch mit ihrer Schleife!") auf die Reise durch die Berge gegangen ist, um ihre Eltern zu suchen. Die einzelnen Szenen sind ihr nach dem ersten Mal Anschauen nicht im Gedächtnis geblieben; vielleicht auch deshalb, weil sie zuvor noch nichts von Molly Monster gelesen oder gesehen hatte... vielleicht aber auch – und das ist jetzt die „erwachsene“ Sicht, weil die Geschichte zwar „pädagogisch wertvoll“ erscheint (Molly lernt in jeder Situation neue Dinge, die sie auf das Zusammenleben mit dem neuen Geschwisterchen vorbereiten; z.B. Geduld, Durchsetzungsvermögen o.ä..), aber Kinder im jungen Alter noch nicht wirklich ansprechen. Hier hätte es übrigens geholfen, wenn auf der DVD als sogenannte Extras Spiele mit Molly Monster und ihren Freunden dabei gewesen wären, die den Kindern die Figuren spielerisch und auch meines Erachtens nachhaltiger nahe bringen könnten. Meine Tochter war ganz enttäuscht, dass man „nur den Film gucken“ konnte – von den Disney-DVDs ist sie anderes gewöhnt (was übrigens nicht nur Disney, sondern auch andere Anbieter machen). Schade...

 

 

Alles in allem ein netter Film – ein bunter „Roadmovie“, der recht gut bei unseren Kids ankam. Und da wir mittlerweile auch die „Molly Monster-Website“ gefunden haben, auf der es u.a. Ausmalbilder gibt, außerdem gibt es Bücher mit dem kleinen Monstermädchen - ideal für unsere Leseratte, wird uns die kleine Molly Monster bestimmt noch eine Weile begleiten...

 

 

 

Molly Monster - der Film:

 

 

 

Molly Monster - das große Buch zum Film:

 

 

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.