Traditionelle Anisplätzchen 

Zutaten

 

3 Eier (Gr. M), am besten Zimmertemperatur/nicht direkt aus dem Kühlschrank

250 g Puderzucker

250 g Mehl

½ TL Backpulver

2 TL Anispulver

 

Butter & Mehl für die Backbleche (3-4 Bleche) und eine Gefriertüte bzw. ein Spritzbeutel

 

Zubereitung

 

Als erstes den Puderzucker mit einem feinen Sieb sieben. Das ist wichtig, damit der Puderzucker keine Klümpchen mehr hat. Auch das Mehl sieben (insbesondere, wenn man Klümpchen im Mehl sieht).

 

Puderzucker mit den Anispulver vermischen.

 

Mehl mit dem Backpulver (ebenfalls klumpenfrei) vermischen; eventuell beides zusammen durch das feine Sieb streichen.

 

Die Eier in der Küchenmaschine aufschlagen (ca. 1 Minute auf mittlerer Stufe), danach löffelweise die Puderzucker-Anismischung dazugeben und auf höchster Stufe ca. 3 Minuten schlagen, bis sich eine helle Schaumcreme entwickelt.

 

Dann die Küchenmaschine wieder auf die mittlere Stufe schalten und vorsichtig löffelweise die Mehl-Backpulver-Mischung darunterrühren. Nochmals ca. 3 – 5 Minuten auf höchster Stufe rühren... aber Achtung, habt dabei eure Küchenmaschine im Blick, damit sie nicht überhitzt ;)

 

 

 

In der Zeit können die Backbleche vorbereitet werden:

 

Ich habe die besten Erfahrungen mit gebutterten, gemehlten Backblechen bei den Anisplätzchen gemacht. Dazu einfach etwas Butter mit einem Küchenkrepp (Zewa o.ä.) auf dem Blech verreiben, etwas Mehl darauf geben und von unten so lange an das Blech klopfen, bis sich das Mehl auf dem gesamten Blech verteilt hat. Das restliche Mehl in den Mülleimer klopfen.

 

Natürlich kann man aber auch Backpapier oder Macaron-Silikonmatten verwenden. Bei mir sind die Plätzchen dann etwas schief geworden (siehe Vergleichsfoto: vorne links auf Backpapier, hinten links auf Silikonmatte, rechts auf bemehltem Backblech), aber natürlich genauso lecker ;)

 

Die Masse ist nun cremig und kann in die Gefriertüte bzw. den Spritzbeutel mit ganz kleiner Tülle abgefüllt werden. Die Gefriertüte schließen und eine Minispitze unten abschneiden.

 

Nun kleine Kleckse (ca. 50 Cent-Größe) auf die Backbleche spritzen. Dann müssen die Teiglinge ruhen – am besten über Nacht bzw. ca. 12 Stunden, damit sie schön fest antrocknen können. Ich lasse sie dazu auf dem Tisch im geheizten Wohnzimmer über Nacht ruhen.

 

Dann geht es an das Backen: dazu den Ofen auf 150 °C vorheizen (Ober-/Unterhitze) und dann jedes Blech einzeln für ca. 20 Minuten backen. Die Backzeit kann auch um wenige Minuten variieren, das hängt von der Plätzchengröße und dem Backofen ab. Habt einfach die Plätzchen die letzten 5 Minuten ein wenig im Blick.

 

Blech rausnehmen und zum Abkühlen abstellen. Wichtig: die Plätzchen nicht sofort entnehmen, sondern auf dem Blech abkühlen lassen. Dann kann man sie ohne Probleme und Festkleben einfach entnehmen.

 

Wir lieben sie, wenn sie nicht nur „Füsschen“ haben, sondern innen noch etwas weich sind – außen dürfen sie ruhig knuspern :-) Wem die Plätzchen zu kross sind, kann sie auch in eine Blechdose mit Apfelschnitze verpacken...

 

Jedenfalls sind sie ideal als Last-Minute-Plätzchen! Und wer es noch geschmacksintensiver mag, nimmt noch etwas Anissamen dazu. Diese kann man vor dem Hinzufügen in den Teig etwas in einer beschichteten Pfanne anrösten, das intensiviert den Geschmack.

 

Wir wünschen guten Appetit und ein wunderbares Weihnachtsfest!

 

 

Noch ein kleiner Backtipp: Ich liebe mein Miele-Backblech (obwohl ich keinen Backofen dieser Marke habe ;)), denn das Blech ist besonders beschichtet (sogenanntes "Perfect Clean") und sieht daher nach jedem Backen aus wie neu. Ich habe mein Blech von meiner Mutter übernommen; es ist weit über 15 Jahre alt und sieht heute noch so aus wie frisch gekauft. Unglaublich, aber wahr! Hier lohnt sich auf jedenfall die Anschaffung, auch wenn man erst mal tiefer in den Geldbeutel greifen muss... aber mit diesem Backblech gehören die "Wegwerf-Bleche", welche im Laufe der Jahre immer unansehnlicher, fleckiger und verkrusteter aussehen, der Vergangenheit an.

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.