Polar A370 Fitness Tracker

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In meinem Umfeld sehe ich immer wieder Schrittzähler oder Fitnessuhren – auch bei Nicht-Sportlern. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mir vor Monaten schon mal eine Schrittzähler-App runtergeladen... hat nicht viel gebracht, muss ich sagen, denn man konnte die App gut austricksen ;)

 

Dann habe ich mir eine Samsung Charm (1. Generation) gebraucht gekauft... ein süßes Ding – sieht eher aus wie eine schlanke Armbanduhr, nur ohne Ziffernblatt. War ganz nett, aber unbequem an Arm; gerade für kräftigere Handgelenke empfand ich das „dünne Ding“ als unpassend.

 

Nun habe ich über das Testportal „Konsumgöttinnen“ die Chance bekommen, die neue Fitnessuhr „Polar A370“ zu testen.

 

 

 

Technische Details im Überblick (Herstellerangaben):

  • Sleep Plus™: neue, erweiterte Schlafanalyse
  • Neuer, klassischer Uhrenverschluss für optimalen Halt
  • Optische Pulsmessung am Handgelenk
  • 24/7 intelligente Pulsmessung & Activity Tracking
  • Instant-GPS (GPS via Smartphone)
  • Geschwindigkeit und Distanz über Bewegungssensor
  • Hochauflösendes Farbdisplay mit Touchscreen
  • Sportprofile
  • Laufprogramme
  • Kompatibel mit dem H10 Herzfrequenz-Sensor
  • Smart Calories
  • Smart Notifications
  • Inaktivitätsalarm mit Vibration
  • Beschleunigungssensor
  • Wasserdicht (zum Schwimmen geeignet; WR 30)
  • Nutzung als Pulssensor für Bluetooth Smart Produkte und Apps (z.B. M460, Polar Club, Polar Beat App)
  • Wechselarmbänder in versch. Farben
  • Trainingsnutzen
  • Activity Guide
  • Activity Benefit
  • Fitness Test (zusammen mit dem H10 Herzfrequenz-Sensor)  Anmerkung: den Sensor muss man dazukaufen
  • Micro-USB-Anschluss
  • Eine physische Seitentaste
  • Uhrenband-Größe S: 12,5 – 17 cm
  • Uhrenband-Größe M/L: 14 – 20 cm
  • Gewicht: ca. 34 g

 

Schon optisch unterscheidet sie sich von den bisher erlebten Fitnessuhren: Das Armband, welches es in mehreren Farben gibt, ist 2 cm breit und samtweich. Das hat Vor- und Nachteile, wie ich schnell feststellen muss: es liegt sehr angenehm auf der Haut (ein großer Vorteil), aber Fussel fangen sich darauf sofort und durch das Schwarz sieht man sie auch – das Armband wirkt immer schmutzig (ein optischer Nachteil). Das Band gibt es in zwei Längen und lässt sich auch mit vielen Stufen verstellen – perfekt für dünne und dicke Handgelenke.

 

Der Uhrenkorpus ist nur wenig breiter als das Uhrenband und ist schwarz mit dem Polar-Schriftzug. Hinten an der Innenseite gibt es einen kleinen USB-Anschluss (der mit einer Klappe verdeckt ist) und div. Sensoren. An der Seite gibt es ganz versteckt einen kleinen Knopf zum Anschalten bzw. Synchronisieren (dauerhaft gedrückt halten).

 

Nachdem ich mir die Polar Flow App auf mein Smartphone hochgeladen und mich registriert habe (Achtung, man sollte beachten, ob man sein Profil teilen oder nur privat halten möchte), wurde die Fitnessuhr gleich über Bluetooth gesucht. Das hat einwandfrei geklappt. Und während die Uhr am PC auflädt, wurde gleichzeitig ein System-Update gemacht.

 

Nach knapp einer ¼ Stunde war die Uhr startklar (ok, was das System angeht, nicht die Ladekapazität) und mir ist das erste mal das wirklich gestochen scharfe Display aufgefallen. Es ist schön hell und klar vom Hintergrund abgegrenzt... ich bin gespannt, wie es bei grellem Licht bzw. draußen in der Sonne sich zeigt.

 

Man kann durch Wischen auf dem Display (Touchdisplay) von der Uhrzeit in verschiedene Unterrubriken kommen, durch seitlichen Knopfdruck kommt man wieder zurück in das Hauptmenü (Uhrzeit). Sehr komfortabel und quasi selbsterklärend.

 

Das soll es gewesen sein mit dem ersten Eindruck, der absolut positiv ist. Ich freue mich schon auf den ersten Einsatz nach dem Laden des Akkus – und ja, ich bin auch gespannt, wie lange der Akku hält ;)

 

Nun habe ich die Polar A370 schon eine Weile getragen – mal am Stück, mal mit Pausen – und muss sagen: sie lässt sich angenehm tragen. Das Uhrenband ist schön weich und strapazierfähig. Allerdings nimmt es auch immer wieder Fussel auf (die sich leicht beim Händewaschen abspülen lassen) und man schwitzt sehr unter dem Band („Luftlöcher“ wären sicherlich angenehmer).

 

Die Akkuleistung ist bei meinem Exemplar beachtlich: ich komme beim dauerhaften Tragen auf gute 4 Tage und ich habe die Uhr auch vollgeladen eine ganze Woche liegen lassen (ohne Anschalten), konnte sie danach mehr als 24 Stunden tragen und musste dann erst neu aufladen. Für meine Bedürfnisse reicht das vollkommen aus.

 

Die Bedienung ist recht einfach; allerdings fehlt mir schon eine Bedienungsanleitung (offline bzw. ausgedruckt), auf welcher man die Finessen der Uhr auf einem Blick erkennen kann. So habe ich erst später gesehen, dass man z.B. das Displaydesign ändern kann (länger auf das Display drücken) und dort auch weitere Einstellungen wie Farbgestaltung vornehmen kann.

 

Das automatische Aktivieren des Displays – indem man a) bei den Voreinstellungen den richtigen Tragearm angibt und b) diesen Arm dann von unten nach oben mit Drehbewegung oben hochnimmt – funktioniert bei mir nach einigem Eingewöhnen sehr gut. Allerdings eignet sich die Uhr nicht für den „schnellen Blick“, denn bis die Anzeige aktiviert ist, dauert es gut 1 – 2 Sekunden... also nix für Ungeduldige.

 

Ich war bereits mehrmals mit der Uhr im Wasser und das hat ihr nichts ausgemacht. Allerdings habe ich jedes Mal danach das Bedürfnis, die Uhr abzunehmen und sowohl Arm wie auch Uhr abzutrocknen... Die Feuchtigkeit bleibt leider unter dem elastischen Uhrenband und so kann nichts trocknen.

 

Das Abschalten zur Nacht klappt sehr zuverlässig über die Einstellungen. So wird man nachts nicht durch das helle Licht bei Armbewegungen geweckt bzw. gestört.

 

Apropos Nacht: die Schlafverfolgung klappt reibungslos und ziemlich genau. Ich kann – allerdings nur auf der App nach dem Runterladen der Daten von der Uhr auf die App; nicht auf der Uhr selbst direkt am Morgen – sehr gut erkennen, wann ich eingeschlafen und wieder aufgewacht bin. Zwischendurch gibt es kleinere und größere Ausschläge, die mit den Aufwachphasen übereinstimmen (bei den größeren habe ich das prüfen können). Allerdings halte ich die Frage, wie mein Schlaf war, für überflüssig (man kann diese Frage aber auch abschalten). Nach der Auswertung auf der App kann ich die Grunddaten auch auf der Polar direkt einsehen; schade finde ich, dass man immer mit der App zusammenarbeiten muss.

 

Auf der App werden einem die verschiedenen Daten (Einschlaf-/Aufwachzeit; Unterbrechnungen etc.) übersichtlich angezeigt; man kann sich einzelne Zeitpunkte auch genauer anschauen bzw. Tagen & Wochen miteinander vergleichen.

 

Das nächste Mal zeige ich euch Screenshots und schreibe die einzelnen Funktionen genauer auf... aus dem Gesichtspunkt einer "neugierigen" Hausfrau ohne Sportambitionen ;) Bis dahin: bleibt neugierig!

 

 

Und wenn ihr die Polar A370 nun auch ausprobieren möchtet - hier könnt ihr sie bekommen:

 

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.