Wandbilder von Saal Digital

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Manche Fotos sind einfach zu schade, um im Album, auf der Festplatte oder in der Fotokiste zu verstauben. Man kann sie nun entweder auf Fotopapier drucken und einrahmen oder man macht ein Wandbild daraus.

 

Ein Anbieter, den ich euch bereits mit einem Fotobuch vorgestellt habe, ist „Saal Digital Fotoservice GmbH“: die Firma, welche in Siegen beheimatet ist, bietet 6 verschiedene Oberflächen im UV-Direktdruck und viele verschiedene (sogar Wunsch-) Formate an. Ich habe 5 Oberflächen mal getestet:

 

 

 

Alu-Dibond:

 

Dieses Material – eine Aluminiumverbundplatte - ist für den Außen- wie Innenbereich geeignet, witterungsbeständig, abwaschbar und hat eine Randstärke von 3 mm. Es kann in den Größen von 10 x 15 cm bis 110 x 240 cm bzw. in Wunschformat bestellt werden. Ich habe zu Testzwecken ein eher dunkles Foto (schmelzendes Muffin) drucken lassen und bin von dem Ergebnis angenehm überrascht. Die Oberfläche ist matt, was ein wenig die Brillianz der Originalfotos schluckt, aber die Wandbilder sind trotz der geringen Größe ausdrucksstark. Wenn man mit dem Finger über die Oberfläche streicht, merkt gerade bei dem Minzblatt an den Blatträndern kleine Erhebungen. Das Muffinbild hängt nun seit einer Woche in der Küche und kommt immer mal wieder mit Wasserdampf in Berührung, was dem Wandbild aber bislang nichts ausmacht.

 

Alu-Dibond-Butlerfinish:

 

Dieses Material – eine gebürstete Aluminiumverbundplatte - ist ebenfalls für den Außen- wie Innenbereich geeignet, witterungsbeständig, abwaschbar und hat einen Randstärke von 3 mm. Die Formatauswahl geht von 10 x 15 cm bis 110 x 200 cm bzw. Wunschformat. Die Rückseite hat eine Metalloptik und die Bildoberfläche fühlt sich rauh an. Hierfür habe ich mir ein buntes Sonnenschein-Tomatenbild ausgewählt und das war leider das falsche Motiv. Denn die Sonnenflecken auf den Tomaten sehen unnatürlich aus, ebenso die Sonnenreflektionen am Himmel. An diesen Stellen kommt das gebürstete Metall stark glänzend zur Geltung. Diesen Effekt kann ich mir bei dem passenden Foto aber echt gut vorstellen – für mein Tomatenbild ist es aber nix.

 

Hartschaumplatte:

 

Diese 5 mm starke Hartschaumplatte (gibt es auch in 10 mm Stärke) ist auch für den Außen- wie Innenbereich geeignet, witterungsbeständig, abwaschbar und angenehm leicht. Das Material gibt minimal nach (5 mm). Formate sind als Wunschformat oder Standard von 10 x 15 bis 110 x 240 cm möglich. Die Oberfläche wirkt leicht rauh – so kommt es auch zum „Verschlucken von Brillianz“. Die gedruckten Farben – hier ein Rosenstrauß – erscheinen aber sehr stark und dominierend auf den Wandbildern, was mir gut gefällt. Wünscht man sich allerdings mehr Glanz, sollte man zu einem anderen Material greifen.

 

Acryl:

 

Die Acrylglasplatten gibt es in 5 bzw. 10 mm-Stärke. Ich habe mir die dünnere Variante ausgesucht und ein „Knopf-Stilleben“ ausgesucht, welches farblich sehr reduziert ist. Und das war eine gute Wahl, denn gerade durch die Spiegelung kommt eine unglaubliche Tiefenwirkung zustande, die dem Bild sehr gut tut. Acrylglas ist laut Hersteller nicht für den Außenbereich geeignet, kommt aber an einer weißen Wand mit indirekter Beleuchtung sehr gut zur Geltung – ich bin wirklich begeistert! Zwar ist das kleine Bild (ich habe mir die Mindestgröße von 15 x 15 cm Wunschformat ausgesucht) recht schwer, dafür wird es aber durch den mitbestellten, aufgeklebbaren Standardaufhänger sehr gut gehalten. Die Formatbandbreite geht von 10 x 15 – 50 x 100 cm.

 

Gallery Print:

 

Bei Gallery Print wird direkt auf Acrylglas gedruckt (Stärke 2 mm), welches mit einer Alu-Dibondplatte (3 mm) verstärkt ist. Dies ergibt eine ganz besondere Brillianz, wobei man sich matt oder glänzend aussuchen kann. Ich habe mich für mein Müsli-Beeren-Cupcake-Foto für die glänzende Variante entschieden und bin total begeistert von dem Ergebnis! Das Foto gewinnt deutlich an Tiefe und wirkt durch den Glanz lebendig. Es ist recht schwer, was ich mir bei größeren Formaten schwierig vorstelle (es gibt Formate von 10 x 15 bis 100 x 200 cm inkl. Wunschformat). Auch wenn es laut Hersteller nur für Innenbereiche geeignet und nicht abwischbar ist, bin ich schon einige Male mit einem feuchten Microfasertuch über die Oberfläche gegangen und konnte bislang keine Schäden feststellen. Für mich ist diese Variante „Gallery Print“ - auch wenn sie die teuerste der hier vorgestellten ist – mein persönlicher Liebling.

 

Ein paar Worte zur Abwicklung: das Bestellen der Wandbilder ist denkbar einfach. Entweder lädt man sich die von Saal Digital kostenlos zur Verfügung gestellte Software auf den Rechner (dies habe ich damals bei dem Fotobuch gemacht) oder man lädt die Bilder direkt auf der Herstellerseite hoch – kann aber dann keine Individualisierung vornehmen. Ich habe der Einfachheit halber dieses Mal die zweite Möglichkeit gewählt und war angetan, wie problemlos und schnell der Bestellvorgang ging.

 

Auch die Lieferung ging rasend schnell: noch keine 48 Stunden und ich hielt meine Wandbilder – sehr gut und einzeln verpackt – in Händen. Hut ab!

 

Fazit: Man sollte sich genau überlegen, welches Bild man mit welchem Wandbild-Produkt verwirklichen möchte bzw. welchen Effekt man erzielen will. Die Verarbeitungsqualität der Produkte haben mich wieder überzeugt, ebenso die Schnelligkeit der Lieferung. Besonders das Acryl- und das GalleryPrint-Wandbild haben mich schlichtweg begeistert und auch schon positive Reaktionen bei meinen Besuchern hervorgerufen. Daher: ob fürs Wohnzimmer oder den Werbestand, als Geschenk oder als Fotohintergrund... meine Empfehlung lautet: schaut euch mal bei saal-digital.de um!

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.