Familienausflug „Disney on Ice“ - Dortmund (Februar 2018)

Disney bedeutet für uns Magie... und die Begeisterung rund um die zauberhaften Figuren der Zeichentrickfilme hat die ganze Familie angesteckt. So war es ein langgehegter Wunsch meines Mannes, mal das Eislauf-Spektakel „Disney on Ice“ zu besuchen und da unsere Kleinste nun groß genug für einen solchen Ausflug war, haben wir die Show im Februar 2018 in der Dortmunder Westfalenhalle besucht.

 

Gebucht haben wir die Karten bereits über ein halbes Jahr zuvor, denn die vordersten Plätze sind immer schnell ausverkauft. Außerdem haben wir die Sonntag-Mittag-Vorstellung ausgewählt, da die Abendvorstellungen ebenfalls immer schnell ausverkauft sind bzw. man nur noch Plätze ganz oben/hinten bekommt... nix für eine ungeduldige Kleine, die ihren Stars ganz nah sein möchte ;)

 

Um nicht unter Zeitdruck zu stehen, haben wir am Abend vorher im direkt an der Westfalenhalle liegenden Mercure-Hotel eingecheckt und ein wirklich geräumiges Zimmer mit Blick auf das Fußballstadion des Borussia Dortmund, den Signal Iduna Park, bekommen. Gottseidank war kein Heimspiel angesetzt ;) obwohl mein Mann sicherlich nix dagegen gehabt hätte, eine „Live-Übertragung“ über die Stadionmauern zu bekommen.

 

Da wir noch gesundheitlich angeschlagen waren (die Grippe hatte uns vorher alle niedergestreckt), haben wir den Abend nur mit dem „gelben M“ ausklingen lassen und sind dann früh ins Bett. Am nächsten Morgen wurden wir mit einem ausgiebigen Frühstück auf dem Zimmer geweckt – das war so toll, unsere Kleinste hat aus allen Knopflöchern gestrahlt! „Mama, kann ich mein Rührei und das Croissant im Bett essen – wirklich?“ - ja, was zuhause verboten ist, war dieses Mal im Hotel erlaubt ;) und unser Mädchen war glücklich... wir aber auch, denn so konnten wir uns gemütlich fertig machen.

 

Da es zu diesem Zeitpunkt noch sehr kalt war, waren wir froh, direkt vom Hotel über eine überdachte Passage direkt in die Westfalenhalle gehen zu können. Und als wir nach wenigen Schritten die Halle erreichten, waren wir schier überwältigt vom Merchandising-Angebot! Überall waren Verkaufsstände aufgebaut mit Disney Plüschfiguren, Popcorn in Disneytaschen, Becher mit den Lieblingsfiguren uvm... die Augen unserer Jüngsten leuchteten und da wir ihr versprochen hatten, zur Minnie Maus aus Disneyland Paris (siehe unseren Bericht) noch die Micky Maus zu besorgen, hielt sie ihre Lieblingsmaus bald fest im Arm, damit ihr keiner mehr die neue Errungenschaft abnehmen kann.

 

Die Halle selbst war erstaunlich überschaubar und die teuren, vorderen Plätze waren einfache Stuhlreihen ohne Höhenunterschied – danach ging es in die Ränge. Ehrlich gesagt haben wir gehofft, besser auf die Eisfläche sehen zu können, da wir zwar direkt vorne in der zweiten Reihe gebucht hatten, aber durch die erste Reihe war die Sicht für kleinere Kinder ziemlich eingeschränkt. Das war ärgerlich und für`s nächste Mal wissen wir, dass wir lieber in der ersten Reihe auf dem Rang buchen werden. Sitzerhöhungen für die vorderen Stuhlreihen gab es leider nicht und so habe ich unsere Tochter auf den Schoß genommen.

  

Die Show selbst aber war toll! Die Licht- und Überraschungseffekte wie Feuerwerk, Rieselschnee waren beeindruckend. Die Kulissen wurden auf der Eisfläche bewegt und wirkten authentisch, so dass wir uns sehr gut in die einzelnen Geschichten hinein versetzen konnten.

 

Die erste Halbzeit wurde von Toystory ausgefüllt; eine Geschichte, die für viele kleinere Kids leider schnell langweilig wurde, da sie einerseitzs zu lang war mit rund 45 Minuten, aber auch thematisch nicht so attraktiv. Wir Älteren kennen ja Toystory, viele Kinder im Vorschul-/Grundschulalter können aber mit den Filmen aus den Neunzigern nicht viel anfangen.

 

Dafür kamen sie dann in der zweiten Halbzeit auf ihre Kosten! Arielle und ihr Krabbenfreund Sebastian wirbelten über die Eis-Bühne; auch die Rennautos von Cars flitzten über die Eisfläche, dazwischen unterhielten die „Allstars“ Micky, Minnie & Friends das Publikum. Das Highlight war aber zweifellos „Die Eiskönigin“ - und das merkte man dem Publikum auch an: alle kleinen & großen Mädchen sangen bei den bekannten Liedern mit und bekamen immer wieder leuchtende Augen, wenn „ihre“ Elsa & Anna... und der heimliche Star Olaf – über das Eis liefen und ihnen nahe kamen oder sie gar anlächelten.

 

Ja, das Ensemble war wirklich großartig! Die Eisläufer tanzten ausdrucksvoll über die Eisfläche, nahmen immer wieder (Blick-) Kontakt mit dem Publikum auf... einmal durften sogar ein paar Mädchen aus dem Publikum mit aufs Eis. Die Kostüme waren wunderschön, die Masken teilweise wirklich gut gelungen und die schier unendliche gute Laune sprang immer wieder auf das klatschende, mitsingende Publikum über. Apropos singen: die Darsteller haben nicht selbst gesungen; die Musik kam vom Band, was uns aber nicht irritiert hat, da die Eistänzer gekonnt ihren Mund zu den Texten bewegten.

 

Mir hat übrigens besonders gut „Cars“ gefallen, denn hier wurde mit Autos übers Eis gefahren! Diese außergewöhnliche „Tanzeinlage“ fand ich ziemlich klasse und hat sich wirklich gut von den eistanzenden menschlichen Protagonisten abgehoben.

 

Alles in allem waren die 2 Stunden sehr unterhaltsam – besonders die zweite Hälfte war nach Meinung unserer Kleinsten viel zu schnell vorbei. Mit roten Bäckchen – nicht nur der Kälte wegen ;) - kehrten wir ins Hotel zurück und fuhren im Sonnenschein gemütlich nach Hause. Ein schönes Wochenende ging zu Ende und unser Fazit lautet: unterhaltsam und gut gemacht – Disney on Ice hat sich gelohnt.

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.