Rowenta Air Force All-in-One Akku-Staubsauger im Test

*Werbung / Erfahrungsbericht*

Wer unsere Berichte schon eine Weile verfolgt, weiß, dass wir Haushaltsgeräte, die die Hausarbeit erleichtern, lieben! Und so haben wir uns schon vor einigen Monaten (kabellose) Staubsauger-Roboter zugelegt. Die wuseln nun täglich durch die 3 Etagen... aber unter Sofa, Schränke und in Ecken kommen sie mit ihren Bürsten leider nicht und so muss doch einmal in der Woche der Handstaubsauger ausgepackt werden. Lästig ist dann immer das Steckdosensuchen bzw. Umstecken von der Steckdose im Wohnzimmer zur Steckdose in der Küche, denn das Kabel des Staubsaugers ist einfach nicht lang genug für eine Etage. Was tun?

 

Ein kabelloser Staubsauger muss her! Am besten einer mit vielseitigem Zubehör, mit dem man auch die offenen Treppen und auf den Schränken bzw. hinter den Geländern saugen kann... Wie es der Zufall so will, hat uns das Netzwerk „The Insiders“ einen Rowenta Air Force All-in-One 460 Akku-Staubsauger testweise zur Verfügung gestellt und denn möchten wir in den nächsten Wochen nicht nur auf Herz & Nieren ausprobieren, sondern euch auch ausführlich vorstellen:

 

 

 

Die Daten des Herstellers (ohne Gewähr, entnommen von der Rowenta-Website):

 

  • Kabelloser Stielstaubsauger
  • Cyclonic Technology
  • Digital-Motor
  • 2 Leistungsgeschwindigkeiten
  • Lithium-Ionen Batterie
  • Spannung: 25,2V
  • Betriebszeit: ca 30 Min im Normalbetrieb, 12 Minuten im Boost-Betrieb
  • Ladezeit: max. 3 Std.
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Ladekabel
  • integrierte Elektrobürste mit LED-Präzisionslicht
  • Staubbehälter 0,4 L Volumen
  • Waschbarer Schaumstoff-Filter

   

Zubehör:

 

  • 2x Möbelbürste
  • extra weiche Bürste
  • extra harte Bürste
  • Delta-Bürste
  • Fugenbürste
  • Polsterbürste
  • Möbelkantenbürste

Erster Eindruck:

 

Beim Auspacken sind wir wirklich überrascht, wie viel sinnvolles Zubehör mitgeliefert wird. Der Akkustaubsauger lässt sich einfach zusammenstecken; die Möbelbürsten werden sowohl direkt am Handgerät wie auch am Rohrende (bevor die Elektrobürste angesteckt wird) einfach einklickt.

 

Das Handgerät (obere, rote Teil) wirkt recht schwer, liegt aber gut in der Hand. Der Anschaltknopf lässt sich einfach mit dem Zeigefinger bedienen, der Boostknopf liegt oben auf und wird so nicht aus Versehen zusätzlich aktiviert.

 

An dem Handgerät befindet sich auch der Staubbehälter, der zum Entleeren abgenommen werden muss. Leider lässt er sich nicht einfach nach unten zum Entleeren öffnen, sondern man muss ihn aus dem Handgerät rausnehmen, dann den (waschbaren) Filter entnehmen und zuletzt den Staubbehälter entleeren... unseres Erachtens etwas umständlich, aber machbar.

 

Vor dem ersten Einsatz laden wir den Akkustaubsauger die geforderten 3 Stunden – ohne Wandhalterung (die wird erst später montiert), sondern einfach mit dem mitgelieferten Ladekabel. Hierbei fällt uns auf, dass der Akkustaubsauger keine „Standfunktion“ hat, also nicht einrastet und so stabil stehen bleibt... auch ein Manko meines Erachtens.

 

Dann erfolgt der erste Einsatz und hier punktet der Air Force! Er ist angenehm in der Lautstärke, lässt sich einfach lenken (wir haben als erstes die Elektrobürste im Einsatz) und saugt zuverlässig mit der routierenden Elektrobürste, d.h. es dreht sich in dem großen Bürstenkopf automatisch eine Bürste mit und wirbelt so den Staub & Dreck in den Bürstenkopf. Hilfreich ist auch das LED-Licht, gerade als wir unter den Schränken gesaugt haben.

 

Dann haben wir den Delta-Bürstenkopf (eine dreieckig geformte Bürste) montiert und damit die Treppen gesaugt. Mein Mann war sichtlich begeistert von der kabellosen Variante und der Tatsache, dass wir endlich auch in die kleinsten Ecken der Treppe kommen! Schon alleine hierfür hat sich die dreieckige Bürste bewährt.

 

Ich nutze den Air Force auch zum Absaugen des Sofas mit Stoffbezug und zum schnellen Absaugen der Bodenleisten. Hier ist es von Vorteil, dass man sowohl oben am Handgerät als auch unten am Stiel die Möbelbürsten in verschiedenen Stärken einklicken kann. So muss ich mich nicht runterbeugen, wenn ich die Parkettleisten absaugen möchte und Krümel sind schnell mal vom kniehohen Tisch gesaugt.

 

Auch unsere Jüngste hat schon mit Begeisterung den neuen Rowenta ausprobiert und fröhlich verkündet: „Mama, ich will jetzt immer staubsaugen!“. Allerdings zeigt sich sowohl bei der Kleinen als auch beim längeren Saugen das Gewicht des Handstücks (6 kg laut Media Markt-Angabe, das werden wir noch nachwiegen).

 

Fazit nach den ersten Tagen: Tolles Teil mit viel Zubehör, ausreichend Saugleistung und dem Vorteil, dass es schnell & einfach einsatzbereit ist.

 

Weitere Eindrücke nach 4 Wochen Einsatz:

 

Nun haben wir den Rowenta Air Force 460 täglich in Gebrauch - mal zum Nachsaugen, wenn der Staubsaugerroboter etwas "übrig" gelassen hat, mal zum Staub wegsaugen auf die Schnelle und auch unsere Kleinste nimmt sich den Rowenta mittlerweile von alleine, wenn sie gekrümelt hat. Men Mann hat den Rowenta sogar schon beim Bohren in Wände benutzt und ist sehr zufrieden, kein Kabelwirrwarr mehr zu haben.

 

Bei so viel Einsatz musste vor wenigen Tagen dann auch der Filter mal gereinigt werden. Das geht ganz einfach: Staubbehälter entnehmen, Einsatz mit Filter rausdrehen und den Filter unter fließendem Wasser auswaschen. Dann gründlich trocknen lassen (bei uns auf der Fensterbank in der direkten Sonne) und schon ist der Staubsauger wieder einsatzbereit mit voller Saugleistung.

Mittlerweile haben wir auch die Wandhalterung angebracht, was sehr einfach ging. Die Halterung ist stabil, lässt sich mit dem Stromanschluss durch das mitgelieferte Ladekabel verbinden und lädt den eingehängten Air Force nun über zwei Kontakte. 

 

Das Einhängen funktioniert gut, der Akkusauger hängt sicher in der Halterung und ist immer einsatzbereit. Mir gefällt vor allem die platzsparende Aufbewahrung: wie man auf dem Foto sieht, braucht der Staubsauger so sehr wenig Platz und ist ideal für kleine Abstellkammern. 

 

Leider passen nur zwei Zubehörteile an den Halter. Wir haben den Rest in eine Tasche gepackt... aber ich würde mir wünschen, dass hierfür eine Lösung von Rowenta geboten würde, denn ein Zubehörhalter für nur 2 Teile macht wenig Sinn, wenn man die anderen - ebenso sinnvollen - Zubehörteile woanders unterbringen muss... mal ganz davon abgesehen, dass sie leichter verloren gehen können. Im übrigen passen die kleinen Bürsten und auch das abgeknickte Saugrohr nicht in den Halter. Ergo: gute Idee, aber nicht bis zum Ende durchdacht ;)

 

Dennoch möchten wir den Rowenta Akkusauger nicht mehr missen und können ihn guten Gewissens empfehlen. Abstriche muss man eben beim Gewicht machen; auch fehlt mir weiterhin die Standfunktion... aber was Einsatzbereitschaft und Saugleistung angeht, erfüllt er voll und ganz unsere Wünsche.

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.