Die iPrep & Cook Gourmet von Krups

*Werbung / Erfahrungsbericht*

Multifunktionsküchenmaschinen... sind teuer, brauchen viel Platz, sind laut und machen auch nicht mehr als die bereits vorhandenen Küchenmaschinen – das war bislang meine Meinung über die Geräte mit dem großen Hype. Und so habe ich mich bislang erfolgreich gegen den Einzug einer solchen gewehrt :-) Denn als leidenschaftliche Köchin und „Vorstand“ einer 3-Generationen-Genießerfamilie bin ich bislang sehr gut ohne diese sogenannten Highlights der Küche ausgekommen.

 

Aber im Hinterkopf hatte ich doch immer ein wenig Neugier, wenn wieder eine Freundin von dem „Platzhirschen T...“ begeistert sprach oder ich bei einer Bloggerin erneut ein tolles Gericht aus der iPrep&Cook auf dem Blog gesehen habe... hach, ich habe doch schon so viele Küchengerätschaften ausprobiert (und wieder zurückgeschickt) – da könnte ich doch.... nun, schwups habe ich das Angebot eines Leihgeräts von „My Homeparty“ angenommen und wurde für eine Kochparty mit der neuen iPrep & Cook Gourmet von Krups ausgewählt. Natürlich werde ich sie nicht behalten..... *ich lache schon mal laut auf!*

 

 

Die iPrep&Cook Gourmet ist eine Küchenmaschine mit Kochfunktion (1550 W / 1000 W Heizelement, 550 W Motor), welche sowohl mit einer App über Bluetooth betrieben werden kann, aber auch mit integrierten Automatikprogrammen und im manuellen Betrieb funktioniert. Sie kann laut Hersteller Mixen, Zerkleinern, Schmoren, Kochen, Rühren, Kneten, Mahlen, Dampfgaren. Dazu hat sie 10 progressive Geschwindigkeitsstufen, 2 Intervall-Stufen + 1x max. Geschwindigkeit, eine Kochtemperatur von 30° - 130°C und die Zeit lässt sich auch von 5 Sekunden bis 2 Stunden einstellen. Als Zubehör bringt sie ein „Ultrablade“-Universalmesser, einen Mischer, einen Rührer, ein Knet- und Mahlmesser (alle vier schön verpackt in einem Aufbewahrungsbehälter; auch sinnvoll, damit man sich an den scharfen Messerklingen nicht verletzt), einen Dampfkorb, eine Reinigungsbürste und einen Silikon-Schieber mit.

 

Schick sieht sie aus mit viel Chrom und weißem Kunststoff. Das Bedienfeld ist angenehm nach vorne und leicht nach oben gerichtet, so dass man es jederzeit ablesen kann. Das Tastenfeld ist intuitiv zu bedienen, reagiert auch sofort auf Knopfdruck und lässt sich leicht mal abwischen.

 

Erster Eindruck: positiv! Wenn man genug Platz in der Küche hat...

 

Am Tag der Kochparty war dann voller Einsatz der Küchenmaschine gefragt: vorgeführt werden sollten die „Schritt-für-Schritt-“Rezepte (immerhin gibt es 500 zur Auswahl), welche man über die informative, kostenlose App (zu beziehen über App-Store und Google Play) aussuchen und dann direkt auf dem Gerät anwenden kann. Hierzu muss man nur den jeweiligen Schritt in der App bestätigen, bei der „Gourmet“ auf Start drücken und schon legt die Maschine los.

 

Und es funktioniert :-) Als „Gruß aus der Küche“ gab es eine selbstgemachte Streichwurst (mein abgewandeltes Rezept findet ihr HIER auf meinem Blog), welche so frisch und lecker geschmeckt hat, dass sich jeder Besucher über das Gastgeschenk (ein Gläschen Streichwurst für Zuhause) gefreut hat. Danach kochten wir eine Lauch-Käse-Creme-Suppe und hier wurde das App-Rezept abgewandelt (etwas für die KöchInnen, die sich nicht gerne 1:1 an ein Rezept halten – so wie ich;), die überraschenderweise im Suppenprogramm auch herrlich aufgeschäumt wurde. Nicht genug – in der Zeit, in welcher wir die Suppe genossen haben, wurde der Pizzateig fertig gemacht und bei Klönen dann von uns belegt und gebacken. Und zum Abschluss gab es einen leckeren Marmorkuchen – passend zum Nachmittagskaffee.

 

Alles hat wirklich gut funktioniert und ich fing langsam an, mich in das „geführte Kochen“ mit der App zu verlieben...

  

Zwischendurch haben wir übrigens die Gerätschaften (Schüssel & Messer/Rührer) mit der Hand gespült, abschließend wanderten der Topf (nachdem wir den abnehmbaren „Mitnehmer“ abgeschraubt haben, was wirklich leicht funktioniert) und auch der Deckel (wir entnahmen nur den Dichtungsring, damit dieser nicht im Laufe der Zeit porös wird) in die Spülmaschine. Der Motorblock wird einmal abgewischt und alles ist wieder tiptop.

 

Seit der Küchenparty sind nun einige Tage ins Land gezogen und die iPrep & Cook Gourmet hat viele Einsätze hinter sich gebracht. Ich habe sie quasi in den Kochalltag integriert und möchte kurz zusammenfassen, was mir gefällt und was nicht:

 

 

 

 

Ok, was sehe ich als Vorteil:

 

  • Die App bietet Abwechslung im Menüalltag,

  • die einzelnen Schritte können auch gut wiederholt werden (wenn z.B. das Mahlergebnis noch nicht wie gewünscht ist),

  • die Maschine arbeitet angenehm leise und ohne Umwucht,

  • die Möglichkeit des manuellen Kochens bietet mehr Raum für Experimente bzw. das Einbringen altbewährter Rezepte aus dem eigenen Kochbuch,

  • die Vielzahl der Messer/Rührer bringen ein gutes Ergebnis und

  • der große Edelstahlbehälter mit Deckel und zusätzlichem Dampfreglerverschluss ist mit 4,5 Litern (3 Liter Nutzinhalt) ausreichend groß für unsere Familie.

 

 

Es gibt aber auch Nachteile:

 

  • Die Maschine braucht recht viel Platz und lässt sich nicht einfach in den Schrank stellen.

  • Wirklich schwere Hefe-/Vollkornteige lässt die Motorschutzfunktion „SECU“ anspringen; das Gerät schaltet dann automatisch ab, kühlt ca 30 Minuten runter und kann erst dann wieder gestartet werden.

  • Das Reinigen von Schüssel und Messer zwischen den einzelnen Kochvorgängen ist gerade bei einem Mehr-Gänge-Menü lästig. Ein Ersatztopf ist aber ziemlich teuer.

 

 

Die Motorschutzfunktion „SECU“ ist zwar für die Maschine gut, aber wirklich ärgerlich, wenn sich gerade ein Brotteig – bei mir war es ein Vollkorn-Früchteteig – in der Maschine befindet. Ich musste den halbfertigen Teig aus der Schüssel kratzen und in meine Küchenknetmaschine umfüllen, denn 30 Minuten Wartezeit hätten dem Teig nicht gut getan. Den Tipp aus einem FB-Benutzerforum, den Mitnehmer einzuölen, habe ich beherzigt und seitdem läuft der Mitnehmer deutlich leíchter – aber schwere Teige werde ich weiterhin mit meiner „normalen“ Knetmaschine machen...

 

Ansonsten – ihr ahnt es sicherlich schon – muss ich zugeben, dass mich die iPrep & Cook Gourmet von Krups gepackt hat. Ich kann verstehen, warum so viele von ihr bzw. dem Vorgänger begeistert sind. Daher könnte ich mir in einem Haushalt, in dem noch nicht so viele notwendige Küchengeräte vorhanden sind oder als Koch-/Backanfängerin oder wenn man sich einfach das Kochen/Backen etwas leichter gestalten möchte, sehr gut diese Multifunktionsküchenmaschine vorstellen.

  

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.