Kenwood Multipro Compact+ Food Processor

*Werbung / Erfahrungsbericht* Testgerät wurde uns leihweise zur Verfügung gestellt

Durch den Reviewclub Deutschland durfte ich als Leihgerät eine kompakte Küchenmaschine mit vielen Einsatzmöglichkeiten kennenlernen: den Kenwood Multipro Compact+

 

Enthalten sind in dem Paket neben der eigentlichen Maschine

 

  • eine abnehmbare Antriebswelle
  • eine vielseitige Schüssel mit Deckel und Stopfer
  • eine abnehmbarer Waagenteller
  • ein Glasmixer mit abnehmbaren Messereinsatz und separatem Dichtring, sowie Deckel mit Einfüllstutzen
  • ein scharfes Edelstahl Schlagmesser mit zwei Klingen
  • ein Kunststoff-Schlagwerkzeug/Knethaken mit zwei stumpfen Klingen
  • ein auseinandernehmbarer Doppelschneebesen
  • 3 Raspelscheiben (2 mit Schneidefunktion, 4mm, 2mm und extrafein)
  • Zitruspresse mit einem abnehmbaren Kegel
  • eine Gewürz- bzw Kräutermühle aus Glas mit 4er Messereinsatz
  • 1 Kunststoff Schieber

 

 

Die Daten (Herstellerangaben, ohne Gewähr)

 

  • Typ FDM316SS

  • Standfläche ca. 20 x 23 cm

  • Höhe mit Mixaufsatz ca. 36,5 cm

  • Motorleistung 800 W

  • Schüsselvolumen 2,1 Liter

  • Inhalt (maximale Arbeitsmenge der Schüssel) 1,2 Liter

  • Kapazität Glasmixer 1,2 Liter

  • Gewicht ca. 5,6 kg

  • 2 Geschwindigkeiten und Pulsfunktion

  • Interlock-Schluss-System

  • integrierteWaage (umschaltbar von kg auf lb; Nullstellung) bis zu 3 kg

  • geschlossenes Kabelstaufach

  • Stromkabel kommt hinten links aus dem Maschinenkörper

  • Länge Stromkabel ca. 80 cm (eigene Messerung)

  • Teile spülmaschinengeeignet

  • rutschfeste Füsse

 

 

Soweit zu den „trockenen Daten“.

 

Beim Auspacken fällt mir sofort die kleine Standfläche auf. Das Gerät findet also sowohl auf einer kleinen Küchenarbeitsplatte Platz als auch im Schrank.

 

Der Food Processor ist hochwertig verarbeitet. Das Stromkabel wird nicht unter dem Gerät aufgewickelt (ich mag das nicht, denn wie oft ist mir das aufgewickelte Kabel beim Umräumen anderer Geräte schon entgegen gekommen), sondern lässt sich sauber und einfach im geschlossenen Kabelfach verstauen. Allerdings ist das Stromkabel auch nicht sonderlich lang (ca. 80 cm)...

 

Die Bedienung ist quasi intuitiv, da sich am Gerät nur vor ein großer Drehknopf mit zwei Geschwindigkeitsstufen und einer Pulsfunktion befindet. Außerdem gibt es zwei Druckknöpfe, mit denen man die Waage einschalten, nullen und von kg auf lb umstellen kann.

 

Die einzelnen Zubehörteile lassen sich passgenau platzieren; es ruckelt nix, was für die gute Verarbeitung steht.

Beim ersten Einsatz (Schneiden und Raspeln von Salatgurke) war ich zuerst über die Lautstärke erschrocken; allerdings gewöhnt man sich dran bzw. mit der Zeit bzw bei anderen Funktionen kommt einem die Maschine gar nicht mehr so laut vor.

 

Bislang habe ich mit der Maschine geraspelt, Gurkenscheiben geschnitten, Teig gerührt, Shakes gemixt und Orangensaft gepresst, was alles einwandfrei funktioniert hat.

 

Für den Aufbau reicht beim ersten Einsatz ein Blick in die gut strukturierte Bedienungsanleitung in 18 Sprachen; wer aber schon mal mit Küchenmaschinen zu tun hat, wird auch intuitiv alles richtig zusammensetzen können. Wichtig hier hierfür vor allem die abnehmbare Antriebswelle, die man tunlichst nicht verlieren sollte ;)

 

Ich habe so mit dem Doppelrührbesen einen cremigen Rührteig für Muffins gebacken (Menge rund 400 ml); die Eier wurden sehr gut mit dem Zucker aufgeschlagen, was ich den „kleinen Dingern“ gar nicht zugetraut hätte ;)

Mit dem Glasmixer habe ich das Volumen mit knapp einem ¾ Liter schon an seine Grenzen gebracht (500 ml Buttermilch + Obst), da der Smoothie ja noch Platz zum Hochschäumen braucht. Der Deckel hielt aber dicht. Man sollte allerdings beim Abnehmen darauf achten, dass man nicht nur den Glasbehälter abdreht, sondern auch die Schneideeinheit ;) Leider kann es passieren, wenn man nur den Glasbehälter hält, dass sich der untere Teil mit den Messern nicht löst. Schlimmstenfalls läuft einem dann der Inhalt aufs Gerät... daher: den unteren Teil festhalten und drehen, dann abnehmen. Zum Reinigen kann man Glas von Unterteil trennen, damit man auch die letzte Ritze reinigen kann.

 

Beim Raspeln und Schneiden muss man darauf achten, dass die Schüssel richtig auf dem Maschinenkörper eingerastet ist, da das Gerät sonst nicht läuft. Auch sollte man sich die Scheibe genau anschauen und richtig herum verwenden... ich hatte in der Eile die beiden Seiten verwechselt und so erst mal Gurkenraspel, dann aber nach dem Wenden der Scheibe schöne Gurkenscheiben gehabt ;)

 

Nicht ganz konnte mit der Zitrusaufsatz überzeugen. Natürlich lässt auch er sich gut einsetzen – er wird einfach in die Schüssel gesetzt und wird durch die Antriebswelle betrieben. Aber hier zeigt sich, dass Stufe 1 bereits zu schnell für das Entsaften der Orangen ist... es spritzt ordentlich in die Umgebung! Als Verbesserungsvorschlag würde ich Kenwood hier eine stufenlose Geschwindigkeitsregulierung vorschlagen und der Zitrusaufsatz sollte tiefer in die Schüssel einsetzbar sein. Aber das Ergebnis war ein leckerer Orangensaft mit Fruchtfleisch.

 

2. Woche:

 

Nun möchte ich noch ein wenig über meine Erfahrungen mit der integrierten Waage berichten. Der Kunststoffteller ist abnehmbar. Er lässt sich fest arretieren und gut reinigen.

 

Dachte ich anfangs noch: „Warum brauche ich diese Waage, ich habe doch meine kleine Küchenwaage?“, so bin ich die letzten Tage froh gewesen, dieseWaage des Food Processors so schnell griffbereit auf der Arbeitsplatte zu haben. Mit einem Knopfdruck ist sie einsatzbereit, sie lässt sich auch „nullen“ bzw. beim Zuwiegen stellt sie sich nicht so schnell aus, so daß ich zwischendurch in Ruhe weitere Zutaten aus dem Schrank holen kann... Pluspunkt für die Kenwood!

 

Allerdings fehlt mir eine gewisse Feinfühligkeit. Ich musste 5 g Hefe abwiegen und die Waage hat leider zu spät reagiert, da war schon mehr im Mehl gelandet... das ist natürlich kontraproduktiv. Aber alles in allem kann die Waage überzeugen, da sie bis auf die geringste Mengenanzeige gut funktioniert und auch richtig anzeigt.

 

Gewürzmühle: Kuchenbacken war angesagt und ich brauchte schnell eine kleine Menge gemahlene Walnüsse. Ok, kann das die Kenwood?

 

Sie kann! Der Glasbehälter ist dickwandig, die vier Flügelmesser sind scharf und somit konnten 50 g Walnüsse in wenigen Sekunden (es bedurfte nur wenigen Umdrehungen auf Stufe 1) zu einem feinen Mehl gemahlen werden. Walnüsse sind recht reich, daher funktionierte die Mühle ausgezeichnet. Und für den anschließenden Spülmaschinengang konnte ich Messereinsatz von Glasbehälter trennen – Glas in den Geschirrspüler, Messer per Hand gereinigt. (Als Tipp, damit die Messer länger scharf bleiben).

 

Fazit nach 2 Wochen nahezu täglichem Einsatz:

 

Die Kenwood Multipro Compact+ hat es mir wirklich angetan! Die braucht wenig Platz auf der Arbeitsplatte, die zusätzlichen Gerätschaften lassen sich teilweise in dem Arbeitsbehälter verstauen, teilweise finden sie noch ein Plätzchen im Küchenschrank.

 

Obwohl sie recht laut ist, habe ich mich daran gewöhnt. Sie ist intuitiv zu bedienen, hat erfreulich wenig Knöpfe und Einstellungen. Sie ist hochwertig verarbeitet; Glasbehälter sind dickwandig, Messer sind scharf.

 

Der Einsatzbereich ist breit gefächert und entspricht unseren Wünschen nach einer guten Küchenmaschine. Ob zum Backen kleiner Rührteigkuchen, Zubereiten von Shake, Walnussmehl, Raspeln von frischem Gurkensalat oder einfach mal schnell was abwiegen... ich bin begeistert und kann sie empfehlen.

 

Hat euch mein Erfahrungsbericht begeistert? Dann habe ich hier ein Angebot für euch - sogar mit zusätzlichem Shake zum Mitnehmen :-)

 

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.