Tefal Cake Factory

*Werbung & Erfahrungsbericht*

 

 

Kennt ihr das, wenn 6-Jährige behaupten, sie können alles alleine? Nun, meine Jüngste ist so eine selbstbewußte kleine Dame, die ihre Mama ziemlich häufig in der Küche stehen sieht, dabei auch schon einige Male beim Kuchenbacken helfen durfte und nun angesichts des neuen Testgeräts laut behauptet: „Mama, DU schaust zu! ICH backe jetzt für uns Schoko-Muffins – und zwar ganz alleine!“ :-)

 

Nun, nachdem wir beim Auspacken der Tefal Cake Factory schon beide ganz entzückt gerufen haben „Ach, wie süß!“ und ich mir die leicht verständliche, bebilderte Anleitung angeschaut und das Gerät gründlich unter die Lupe genommen habe, bin ich der Meinung: „Töchterlein, dann mach`mal :-)!“.

 

 

Was ist eigentlich eine Tefal Cake Factory? Der Kuchenbackautomat hat ein abgerundetes, hübsches Design in Weiß & Pink (ok, der Hersteller nennt es „Himbeere“ - wir zuhause sind uns einig, es ist Pink) und ist der neuste Beitrag zum Thema smartes Fun-Cooking aus dem Hause SEB.

 

Die Daten im Überblick (Herstellerangaben, ohne Gewähr):

 

Abmessungen: 34,5 x 26 x 38 cm

Gewicht: 5,6 kg

Leistung: 1200 Watt

 

5 Automatische Progamme (P1 große Kuchen, P2 einzelne, kleine Kuchen, P3 Lavakuchen, P4 Müsliriegel, Baiser, P5 Schmelzen)

1 individuelles Programm (Zeit und Temperatur einzeln einstellbar)

 

Lieferumfang:

 

Gerät, hohe Antihaftform, 1 PROflex Silikon Backform 6-er Muffin, 1 PROflex Silikon Backform 6-er Minikuchen, ein Backrost, Bedienungsanleitung, Schnellanleitung, Rezeptbuch

 

 

Ok, den Stecker der Cake Factory stecke ich meiner Tochter noch in die Steckdose, dann aber legt sie alleine los: sie hat sich beim Einkauf eine Backmischung für Brownies ausgesucht und mischt nun gewissenhaft alle Zutaten nach Anleitung zusammen. Verrühren, fertig. Die 6-er Muffin-Backform wird mit Papierförmchen ausgelegt und dann der Teig eingeklecks... ähm. natürlich eingefüllt ;) Das Gerät öffnen, die Backform einlegen, Deckel schließen, das Gerät anschalten, durch Drücken der Taste „+“ auf „P2 – einzelne Kuchen“ (passenderweise mit einem Muffinsymbol) wählen und dann auf „OK/Start“ drücken... das war`s und nun heißt es 25 Minuten (voreingestellte, empfohlene Muffinzeit) warten. Einfach, oder?

 

Meine Tochter ist jedenfalls ganz stolz darauf und räumt sogar freiwillig die gebrauchten Backgerätschaften derweil in die Spülmaschine...

 

Nach 25 Minuten ist die Spannung groß – es piepst! Laut und deutlich macht die Cake Factory der kleinen Bäckerin klar, dass ihre Schokomuffins fertig sind und ein Blick in die Maschine zeigt, dass die kleinen Kuchen richtig gut aussehen? Schnell noch mit Backhandschuhen aus der Form holen und abkühlen lassen... schon dürfen wir alle warme Schokomuffins mit Streusel genießen und meine Tochter holt sich ganz viel Lob von Papa ab. Bescheiden meint sie „Papa, das klappt mit der Cake Factory kinderleicht, das kannst sogar du!“. Ok, ich muss ein wenig schmunzeln... aber eigentlich hat sie Recht: einfache Rezepte – ob aus dem Rezeptbuch oder der App, auf die ich später noch weiter eingehen werde – kann wirklich jeder backen.

 

Für wen könnte denn die Cake Factory etwas sein?

 

  • Eltern/Großeltern/Tagesmütter zur Förderung der Selbständigkeit für Kids

  • Backspaß für Ungeübte

  • wer keinen Backofen in seiner Küche hat

  • Senioren, die sich das Backen nicht mehr zutrauen, weil sie Angst haben, das Ausschalten des Backofens zu vergessen

  • alle, die keine großen Kuchen oder mehrere Kleingebäcke auf einmal vertilgen wollen

  • Smart-Baking-Fans, die gerne mit App backen wollen

  • Alle, die es eilig haben und Zeit sparen wollen

  • Energiesparfüchse

 

 

Warum?

 

Rollen wir das Feld mal von hinten auf: ein Backofen muss länger vorheizen, bis man den Teigrohling backen kann. Die Tefal Cake Factory wird kalt in Betrieb genommen, was nicht nur für die Handhabung durch Kinder eine Erleichterung ist, sondern auch Strom spart. Laut Hersteller braucht das Gerät nur 0,088 kW/h.

 

Wer es eilig hat – vielleicht morgens noch schnell ein paar Muffins fürs Büro backen möchte oder unseren „Karotten-Apfel-Pan-Cake“ auf den Frühstückstisch bringen möchte, kann neben dem Backvorgang andere wichtige Dinge tun, denn das Gerät schaltet sich automatisch nach dem Backvorgang ab.

 

Diese automatische Abschaltung ist auch der Vorteil für Senioren, die keine Angst wegen überhitzter Kochplatten oder Backofen haben brauchen. Außerdem piepst das Gerät laut, wenn das Backgut fertig ist.

 

Wer keine 12 Muffins in Standardgröße auf einmal essen möchte oder will, für den bietet die überschaubare Größe jede Menge Vorteile. Nichts mehr wegwerfen, weil alt und ungenießbar.

 

Durch die voreingestellten Backprogramme kann sich wirklich jeder Ungeübte an den leckeren Nachtisch trauen oder seine Freundin mit einem leckeren Lava-Cake überraschen. Das Gerät bietet durch das bebilderte Rezeptbuch und die leicht verständliche – allerdings noch überarbeitungswürdige – App eine gute Anleitung zum Backen. Man muss sich nur noch trauen ;)

 

Kaltes Gerät beim Einschalten, leichte und intuitive Bedienbarkeit sind Vorteile, die es gerade auch Kindern einfach machen, sich selbständig zu entfalten und Selbstbewußtsein in der Küche zu entwickeln.

 

Da kommen wir aber zu den „Aber“:

 

  • Die App ist zwar leicht verständlich, ist aber noch nicht gründlich genug übersetzt (vermutlich aus dem Französischen). So kann es schon man bei der Angabe von Sahne und Creme Fraiche oder Hefe und Backpulver zu Verwechslungen kommen... fatal, wenn man noch keine Übung im Backen hat ;)

  • Während des Backvorgangs wird das Gerät natürlich heiß – so auch die Außenhülle, so dass man den Kindern einschärfen sollte, sich dann nur noch mit Backhandschuhen der Cake Factory zu nähern. Und die warme Hülle sollte man auch beachten, wenn man einen zweiten Backvorgang startet – das Gerät ist dann eben nicht mehr kalt ;) und man könnte sich am Rahmen verbrennen.

  • Das Gerät hat keine Umluft, sondern backt scheinbar nur mit Unterhitze – die Heizschleife liegt im Geräteunterteil; man kann sie sehen (und ggf reinigen), wenn man die unterste Platte rausnimmt. Da ich oben nicht in das Gerät reinschauen kann, kann ich nicht sagen, ob es auch eine Oberhitze gibt. Vermutlich wird die Hitze im ganzen Gerät verteilt; man sollte ein Zwischendurch-Öffnen vermeiden, da sonst zu viel Hitze entweicht.

 

 

Intuitive Bedienung:

 

Die Druckknöpfe sind gut zu erkennen – das kleine Display mit Zeitangabe leider weniger. Es ist auch nicht beleuchtet.

 

Intuitiv kann man das entsprechende Programm auswählen, wie es meine Tochter ohne Anleitung gemacht hat, denn für „Kleinkuchen“ sieht man Muffins, der Lava-Cake ist erkennbar und auch die schmelzende Schokolade ist zu sehen...

 

„+“ und „-“ lassen uns einfach zwischen den Programmen wechseln oder auch mal die Zeit bzw. Temperatur ändern. Hier aber bitte darauf achten, jede Änderung auch mit „OK“ zu bestätigen.

 

Es gibt eine Retourtaste, um einen Schritt zurückzugehen. „OK“ und „Start“ sind in einem Knopf zusammengeschaltet. Und natürlich gibt es einen „Aus“-/“An“-Schalter. Allerdings sollte man sicherheitshalber den Stecker ziehen, wenn das Gerät nicht in Gebrauch ist.

 

 

Reinigung:

 

Easy! Natürlich darf das Gerät an sich nicht in den Geschirrspüler ;) aber die Bleche/Backformen schon. Das war bei uns aber noch nicht notwendig, denn ein Auswaschen per Hand reichte bislang völlig aus. Nichts ist angeklebt, das auf eine gute Beschichtung bzw. gutes Silikon hindeutet.

 

Apropos Silikon: der Hersteller empfiehlt, ausschließlich PROFlex Backformen aus Silikon zu verwenden. Clevererweise hat er seine Cake Factory auch der Form nach den Backformen angepasst, so dass meine anderen Kleinkuchen-Formen nicht passen. Diese sind nämlich eckig ;) und das Gerät ist innen oval... na, das nenne ich mal ne gekonnte Markenbindung, lieber SEB-Konzern!

 

 

 

 

Soweit zu unseren ersten Eindrücken und Einsätzen der Tefal Cake Factory.

 

Wir haben noch weitere Ideen und Fragen, die wir demnächst als Fortsetzung verbloggen werden... bis dahin: probiert doch mal den leckeren Karotten-Apfel-Pan-Cake aus. Der schmeckt lecker zum Brunch oder Frühstück, aber auch als Nachspeise mit Vanilleeis oder zum Kaffee mit Schlagsahne – Achtung, saftig & lecker!

 

 

 

 

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.