"Rolle zwischen den Streifen deinen Teig aus..." mit TreeBox

*Werbung / Erfahrungsbericht*

Nudelholz, Nudelwalker, Wellholz, Wallholz, Rollholz, Nudelrolle, Teigwalze, Backrolle, Kuchenrolle oder Teigrolle... wie heißt das längliche „Ding zum Teigausrollen“ eigentlich bei euch?

 

Ich habe seit vielen Jahren schon ein Nudelholz aus Holz, welches gerade zum Plätzchenbacken zum Einsatz kommt und mich schon in 2. Generation begleitet. Dementsprechend mitgenommen sieht es auch aus ;) und so habe ich immer mal wieder neugierig nach einem neuen Ausroller Ausschau gehalten. Soll es wieder eines aus Holz sein oder doch eher aus Silikon?

 

Als ich nun die Chance bekam, einige Produkte von „TreeBox“ kennenzulernen, habe ich gerne zugesagt, denn mir wurde eine schicke Silikon-Teigrolle als Testprodukt angeboten. Idealerweise gleich mit passenden Teigstäben, ebenfalls aus Silikon. Teigstäbe? Was ist das...?

 

Nun, die Teigstäbe sind 2,5 cm breite Silikonstreifen, stabil und ca. 40 cm lang. Sie unterstützen einem beim gleichmässigen Ausrollen von Teig, der sich wahlweise auf 2, 4 oder 6 mm Dicke auswalken lässt. Einfach ein Teigstab-Pärchen links und rechts an den Teig legen und mit der Silikon-Teigrolle ausrollen. Dabei bekommt man einen wirklich gleichmässigen Teig, der sich dann wunderbar auf das Blech legen lässt... oder wie in unserem Testversuch mit meiner großen Tochter lässt sich der Fondant gleichmässig ohne Dellen und Löcher ausrollen und als Kuchenummantelung verwenden. Wir sind echt begeistert!

 

Auch die Teigrolle aus Silikon hat es mir angetan. Sie hat ein angenehmes Gewicht (470g), ist ca. 36 cm lang und hat einen Edelstahlkern. Man kann sie in die Spülmaschine geben, aber genauso gut ist sie schnell unter fließendem Wasser gereinigt. Besonders beim Fondant zeigte sich die gute Eigenschaft des Silikons in der Küche: kein Verkleben, sondern ein glattes Ergebnis. Die Rolle habe ich mittlerweile ausschließlich in Gebrauch und die Holzrolle hat (erst einmal) ausgedient.

 

Übrigens: habt ihr schon mal von „TreeBox“ gehört? Ich bis zum Testbeginn nicht, aber die Produkte und Idee dahinter hat mich neugierig gemacht. Die Firma besteht seit 2016 und hat sich Qualität, Kundennutzen und Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben.

 

Nachhaltigkeit? Ja, da schaue ich doch gerne noch ein zweites Mal hin, denn nicht nur die Silikonstreifen und -rolle zeugen von langer Haltbarkeit und brauchen daher sehr lange nicht nachproduziert und weggeworfen werden... im Angebot hat die Firma auch Einkaufsnetze (Obst- und Gemüsebeutel) aus Baumwolle. Diese mag ich nicht mehr missen! Keine dünnen Plastikbeutel mehr an der Obsttheke, keine Plastiktragetaschen mehr auf dem Wochenmarkt: ich habe nun immer die Beutel aus Baumwolle dabei (es gibt sie in 3 versch. Größen) und besonders praktisch ist das Feld für den Aufkleber der Waage. Ich lege das Obst einfach ohne Verpackung auf die Waage, wiege es und danach kommt es in meinen Beutel; der Etikett der Waage kommt auf auf das Feld außen auf dem Beutel und kann leicht wieder abgenommen werden. So ist der Beutel wiederverwertbar... und hat sogar ein Taravermerk (Eigengewicht) an jedem Beutel, so dass sie auch für Systeme geeignet sind, bei denen das Obst/Gemüse direkt an der Kasse gewogen wird. Ok, beim ersten Einsatz sollte man vielleicht nicht unbedingt zur Haupteinkaufszeit mit dem Beutel an die Kasse kommen ;) - die wenigsten Kassiererinnen haben sofort den Eigengewicht-Vermerk gesehen und abzogen – aber in meinem Stamm-Supermarkt klappt das mittlerweile ohne Probleme... und neugierige Blicke der nachfolgenden Kunden (inkl. so manchen Infogespräch) sind garantiert.

 

Fazit: keine unnötigen Kunststoffbeutel mehr in Kathrins Home und vielleicht auch ein bisschen was für das Umdenken anderer Kunden getan ;)

 

 

 

 

Neugierig geworden? Dann schaut doch mal auf die Website von „TreeBox“; neben dem Shop findet ihr dort auch einen interessanten Blog und Rezepte. Und für eure Fragen hat der Inhaber auch immer Zeit... ich hatte noch welche ;) und habe daher Daniel Lukas zum Interview eingeladen. Viel Spaß beim Lesen – natürlich auch Stöbern im Shop!

 

 

 

Interview mit dem Inhaber Daniel Lukas (September 2018)

 

 

1) Was bedeutet "TreeBox"? Als ich das erste Mal den Namen las, dachte ich an Bäume, Holz... aber Ihre Produkte haben nichts damit zu tun.

 

Antwort: Der Name TreeBox bedeutet frei übersetzt „Baum-Schachtel“ und zielt letzten Endes auf unsere Umverpackungen aus Karton ab. Noch bevor wir den Namen oder irgendwelche Produkte hatten, war klar, dass wir unseren Kunden eine ökologische und recycelbare Verpackung bieten wollen, anstatt den sonst so üblichen Plastikbeuteln bei Online-Shops. Zudem bestand auch schon immer eine gewisse Faszination für Bäume, die wir auch in einem Blogbeitrag auf unserer Website geteilt haben. Deshalb haben wir dann Anfang dieses Jahres das Projekt „Unternehmenswald“ ins Leben gerufen.

 

 

2) Die Teigrollen gibt es mittlerweile in zwei Farben - beide sehen wirklich toll aus und sind eine farbliche Bereichung in der Küche. Wird es zukünftig noch weitere Trendfarben geben?

 

Antwort: Es sind definitiv weitere Farben geplant! Welche Farben es aber schlussendlich werden, ist uns derzeit noch nicht bekannt. Wir nehmen übrigens auch immer gerne Farbwünsche entgegen, falls die persönliche Lieblingsfarbe noch nicht mit dabei sein sollte! Vielleicht können dann schon nächstes Jahr die Weihnachtsplätzen mit einer neuen Farbvariante gebacken werden.

 

 

3) Baumwolle ist der Hauptbestandteil der Beutel. Handelt es sich um Bioware bzw. kennen Sie den Produzenten und die Herkunft der Baumwolle? Gerade beim Thema Nachhaltigkeit werden immer mehr Verbraucher hellhörig und denken an die Produktionsbedingungen.

 

Antwort: Genau, Baumwolle ist der Hauptbestandteil der Beutel. Hergestellt werden die Beutel in China, wo auch die Baumwolle selbst bezogen wird. Bei den aktuellen Beuteln handelt es sich nicht um zertifizierte Bio-Ware. Da wir aber selbst darum wissen, dass bei der Herstellung von Baumwolle noch sehr viel mit Chemikalien gearbeitet wird, haben wir die Beutel mit Erfolg von einem unabhängigen Testinstitut entsprechend den strengen gesetzlichen Anforderungen für den deutschen Markt untersuchen lassen. Ähnlich wie bei Bio-Ware finden sich so zum Beispiel auch bei uns keinerlei Azofarbstoffe in den Beuteln. Kunden können demnach ihre Lebensmittel absolut sorgenfrei in unsere Beutel packen. Auch den Betrieb, in dem die Beutel hergestellt werden, haben wir sorgfältig und erst nach einer langen Kommunikationsphase ausgewählt. Um trotzdem auf Nummer sicher zu gehen, findet zusätzlich - von einem von uns beauftragten externen Unternehmen - eine Besichtigung der Fabrik vor Ort statt, um ein besseres Bild von den Arbeitsbedingungen zu erhalten. Um unserer sozialen Verantwortung in Zukunft noch gerechter zu werden, finden sich ab voraussichtlich Mitte November auch Beutel aus 100% zertifizierter Bio-Baumwolle in unserem Sortiment.

 

 

4) Ihr habt nun auch Silikonbeutel im Angebot. Wie funktioniert denn der Verschluss? Ist er auch transportsicher?

 

Antwort: Die Silikonbeutel haben wir leider seit knapp einem Jahr nicht mehr im Angebot. Tatsächlich waren die Beutel aber unser erstes Produkt auf Amazon und unser Einstieg ins Thema „nachhaltige Produkte“. Der Verschluss wird einfach mit ein wenig Muskelkraft auf die Beutel geschoben und hält so absolut dicht. So können auch Flüssigkeiten problemlos transportiert oder im Liegen eingefroren werden.

 

 

Neugierig geworden? 

 

Die Silikon-Teigrolle:

 

 

 

und die wiederverwendbaren Obst- und Gemüsebeutel:

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.