Funk-Thermo-Hygrometer Klima@Home Set - das SmartHome System "WeatherHub" von TFA Dostmann

*Werbung / Erfahrungsbericht*

Gerade im Winter machen wir uns immer wieder Gedanken um das Wohlfühlklima in unsere Wohn- und Schlafräumen. Während im Sommer gerne alle Fenster & Türen offen stehen, wird im Winter doch eher weniger gelüftet, dafür aber ordentlich geheizt. Da kommt bei uns schnell der Eindruck auf, die Zimmertemperatur wäre zu kalt oder wir fragen uns: wie sieht es mit der Raumfeuchtigkeit aus? Was ist noch gesund, was fördert Schimmelbildung oder Atemwegsprobleme?

 

Wir haben uns nun zur Klärung dieser Fragen ein Klimaüberwachungsset zugelegt: das Klima@Home Set der deutschen Firma TFA Dostmann aus Wertheim verspricht mit seinem Set aus dem Haus-Überwachungssystem „WeatherHub“ das Messen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit mittels 3 mobiler Sensoren und der Anzeigestation; diese Daten können u.a. über das mitgelieferte Gateway-Modul per App auf dem Smartphone abgerufen werden; ein Ablesen über die Anzeigestation ist natürlich auch ausreichend.

 

Geliefert werden in diesem Starter-Set: das kleine Gateway (Größe ca. 4 cm breit und 10 cm lang, ohne Gewähr) mit LAN-Kabel zum Verbinden an den heimatlichen Router und Netzteil; dazu das Paket „Klima@Home“ mit der Anzeigestation und 3 mobilen Thermo-Hygro-Sendern, die mittels (nicht mitgelieferter AA-Batterien) unabhängig von Stromquellen betrieben werden können. Die Anzeigestation kann sowohl aufgehängt als auch mittels abnehmbaren Ständer aufgestellt werden. Die 3 Sender haben eine Vorrichtung zur Wandmontage bzw. Tischaufstellung; es ist auch entsprechendes Befestigungsmaterial beigelegt.

Technische Daten (Herstellerangaben, ohne Gewähr):

 

Stromversorgung Gateway: Netzteil

Eingang Netzteil: 230 V / 50 Hz (35mA)

Ausgang Netzteil: 20 V / 100mA

Netzwerkanschluss: LAN (RJ45)

 

Messbereich Temperatur: innen -10°C bis +60°C (außen -40°C bis +60°C)

Luftfeuchtigkeit: 1% bis 99%

Messfrequenz: alle 16 Sekunden

Genauigkeit Temperatur: +/- 1°C

Genauigkeit Luftfeuchtigkeit: +/- 3%

Reichweite: ca 100m Freifeld

 

Größe Station: 128 x 32 x 128 mm; Gewicht 217 g

Größe Sender: 44 x 24 x 160 mm; Gewicht 74 g

 

Die Sender sind spritzwassergeschützt, aber nicht wasserdicht. Sie können daher im Außenbereich genutzt werden; allerdings braucht man hierfür einen niederschlagsgeschützten Platz.

 

App: Für iOS ® und Android ® - Gratis runterzuladen über App Store bzw. Google Play; Sprache Deutsch, Englisch, Französisch

 

 

 

Erster Eindruck:

 

Normalerweise gehe ich ja selten auf die Verpackung ein; hier lohnt es sich aber schon, denn die Verpackung bietet schon eine Menge Informationen in Deutsch und Englisch. Dieser gute Eindruck bleibt auch beim Auspacken bestehen, denn alle Teile sind vollständig, unbeschädigt und sofort einsatzbereit. Eine mehrsprachige Bedienungsanleitung sowohl für das Gateway als auch das Set mit Basisstation und Sender ist gut zu verstehen, wobei man darauf achten sollte, zuerst die App und das Gateway in Gang zu setzen und danach sich mit dem Set zu beschäftigen... so jedenfalls lautet die Anweisung in der Anleitung.

 

Ich habe es aber anders herum gemacht und zuerst die Batterien in die Sender und die Basisstation eingelegt, danach erst die App runtergeladen und das Gateway in Betrieb genommen, was ebenfalls sehr gut und vor allem einfach funktioniert hat.

 

Inbetriebnahme:

 

Ein Blick in die Anleitung ist aber auf jeden Fall notwendig ;) Es ist wichtig, die Sender nicht direkt nebeneinander zu legen, wenn man die Batterien (je 2 in den Sender und 3 in die Basisstation) einlegt, denn die Geräte fangen sofort an, miteinander zu kommunzieren. Und damit die Station auch die 3 Sender getrennt voneinander erkennt, sollte man sie auseinander platzieren und in Gang bringen.

 

Das passiert alles automatisch, sobald die Batterien eingelegt sind. Klasse! Rund 8 Minuten warten und schon hat man die ersten Daten auf der großen Anzeigefläche der Basisstation. Nun heißt es, die Sender zu platzieren und auf der Station zu beschriften. Hierzu gibt es zwei Bänder, die hinter das Schutzglas der Station eingeschoben und vorher beschriftet werden – einmal ein silber-, einmal ein mehrfarbiges Band. Und schon steht das eigentliche Klima@Home Set, welches so alleine ohne Smart-Funktion per Gateway & App betrieben werden kann.

 

Smart wird das Set aber erst durch das Gateway nebst App und hier war die Inbetriebnahme ebenfalls kinderleicht: App runterladen, installieren – dies funktionierte innerhalb weniger Sekunden. Dann das Gateway am heimatlichen Router mittels dem mitgelieferten LAN-Kabel anschließen und an den Strom nehmen... schon funktioniert das System: es fährt selbständig hoch und verbindet sich mit der Basisstation. Wenige Minuten nach Inbetriebnahme kann ich die ersten Daten über die App erkennen. Hier sollte man zuerst einmal die „Showdaten“ löschen und dann mittels dem QR-Code (der sich auf der Rückseite der Basisstation befindet) die Station mit der App verbinden. Das klappte bei uns einwandfrei.

 

Betrieb im Alltag:

 

Die Basisstation zeigt uns also nun auf einen Blick das heutige Datum & die aktuelle Uhrzeit (oben rechts) an; außerdem die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit des Raumes, in der die Station steht (oben links); daneben ein lachendes oder betrübtes Smilie als Verdeutlichung, ob die Wohnwerte gut oder schlecht sind und das WeatherHub-Symbol. Unten bekommen wir jeweils die drei Daten für Temperatur & Raumfeuchtigkeit der drei Bereiche, in denen die Sender stehen – bei uns ein Schlafzimmer, der Arbeitsbereich und der Terrassenbereich außen.

 

Es ist wirklich interessant zu sehen, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den Räumen im Winter zusammenhängen: bei einer Wohlfühltemperatur von 20°C haben wir meist auch eine empfohlene Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 56 %. Sinkt die Temperatur abends ab, kann es zu einer Erhöhung der Raumtemperatur kommen, die sich sofort wieder reguliert, wenn wir tagsüber gelüftet und wieder aufgeheizt haben. Das heißt für uns, dass wir im Winter in allen Räumen eine Durchschnittstemperatur von rund 20°C halten wollen, damit es zu keiner Schimmelbildung kommt.

 

Spannend ist auch die Beobachtung der Außenwerte: gerade jetzt war es draußen gefroren und somit Werte fast im unteren Messbereich des Senders. Schnell zeigte sich dann auch eine Luftfeuchtigkeit von 85% aufwärts, was mir so noch nie bewußt aufgefallen ist. Ein Blick morgens auf die Basisstation zeigt also auch, wie viele Schichten Kleidung man heute anlegen muss ;)

 

 

 

Fazit:

 

Das System läuft bis auf ganz wenige Aussetzer (zumeist bei der Sender-Verbindung im Arbeitsbereich, der am weitesten von der Basisstation entfernt, aber am nächsten an dem Gateway steht) absolut einwandfrei und auch eine Kontrollmessung mittels eines anderen Raumthermometers zeigt, dass die gemessenen Werte richtig sind.

 

Sind wir mal einige Tage nicht zu Hause, lässt sich sowohl nach dem Heimkommen ander Basisstation der höchste und niedrigste Messwert der letzten Tage bzw. dem letzten „Nullen“ auslesen. Noch einfacher geht es aber über die App: man kann sie neben den aktuellen Daten – für jeden Raum einzeln – auch die sogenannte Historie der letzten 90 Tage raussuchen, was wirklich praktisch ist, denn so kann man z.B. auch mal erkennen, wo bzw. wann über einen längeren Zeitraum eine Tür bzw. ein Fenster offen war (Temperaturabfall) oder ob die Heizung zuverlässig wie eingestellt funktioniert hat.

 

Übrigens: über die App lassen sich auch weitere Systeme des WeatherHub-Systems der Firma TFA Dostmann auslesen.

 

Alles in allem sind wir sehr mit dem SmartHome-System zufrieden, denn es hat unsere Erwartungen und Wünsche voll und ganz erfüllt. Mehr technisches Schnickschnack brauchen wir nicht; wir sind wie gewünscht in den entsprechenden Räumen informiert und können bei Defiziten sofort reagieren. Daher Daumen hoch für die leichte Installation, den Umfang des Sets und die gute Verarbeitung sowie Funktionalität.

 

Und wenn wir abschließend einen Verbesserungswunsch abgeben könnten, dann wäre das ein beleuchtetes Display an der Basisstation (vielleicht aktivierbar über einen Knopf), denn trotz der großen Schrift hat mein Mann als Brillenträger manchmal Probleme mit dem Ablesen. Dies als kleine Anregung, welches uns aber nicht sonderlich in der Begeisterung rund um das System beeinträchtigt hat.

 

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.