Interaktive Kinderschallzahnbürste Playbrush Smart Sonic

"Werbung / Erfahrungsbericht"

Spaß am Zähneputzen, hierfür gibt es mittlerweile einige kindgerechte „Hilfsmittel“: bunte Zahnbürsten mit Motiv der Lieblingsfigur, Aufkleber, Zahnbürsten mit Musik und/oder mit Spielen, Belohnungsbildchen, kindgerechte Apps... und ja, wir haben die Erfahrung gemacht, dass die meisten funktionieren ;) aber selten dauerhaft. Und auch sind sie kein Garant für wirklich saubere und gesunde Zähne.

 

Nun haben wir schon einiges über die Marke Playbrush lesen dürfen. Da wir bereits eine elektrische Kinderzahnbürste einer anderen Marke haben (die u.a. auch die „Volkszahnbürste“ herstellt ;)), sahen wir beim ersten Playrush-Modell noch keinen Wechselbedarf. Eine App zur Motivation nutzen wir auch; als Belohnung gibt es auf der App Bilder der Lieblingsstars-Disney-Stars meiner Tochter. Allerdings hat hier nach rund 1 Jahr das Bedürfnis nachgelassen, jedes Mal die App anzumachen... und so wird diese elektrische Zahnbürste eben ganz unspektakulär als solche genutzt ;) Einige Dinge, die mich an dieser „alten“ stören: die Zahnbürste putzt durch den runden, sich drehenden Bürstenkopf recht ruppig, sie zeigt nicht an, ob der Druck zu stark ist, sie hat eine geringe Akkulaufzeit und zeigt nicht an, wann geladen werden muss bzw. wann der Akku geladen ist.

 

Die neue Playbrush Smart Sonic verspricht als Schallzahnbürste nun einiges, was uns als „erfahrene“ Nutzer einer elektrischen Zahnbürste neugierig gemacht hat:

 

  • die Schallzahnbürste putzt in Schwenkbewegungen

  • sie hat weiche Indikator-Borsten

  • sie misst die Genauigkeit beim Putzen

  • sie zeigt die Dauer und Regelmässigkeit an

  • sie hat einen Drucksensor

  • sie hat zwei Putzmodi (Power & Sensitiv)

  • die App zeigt den Ladezustand des Akkus an

  • die Zahnbürste selbst hat ein Licht, welches anzeigt, wann diese aufgeladen ist

 

Beim Auspacken fällt auf, dass die Farbgestaltung neutral in Rot + Blau gehalten wurde, was meiner 6-jährigen Tochter sofort gefallen hat. Der Griff ist so geformt, dass sie die Zahnbürste gut halten und den weichen Silikon-Druckknopf gut bedienen kann. Der Bürstenkopf ist länglich; die Borsten weich. Beim Anschalten ist die Zahnbürste recht leise und macht so auch weniger Angst als eine, die sofort laut losbrummt.

 

Wird die Zahnbürste berührt oder bewegt, aktiviert sie sich und sucht über eine Bluetooth-Verbindung (BLE) den Kontakt zur App (dazu gleich noch mehr); diese Suche zeigt sie durch ein blaues Blinken am Griffende an. Hat sie die Verbindung gefunden, dann leuchtet die LED ständig Blau. Zeigt die LED Grün, dann ist sie geladen; spätestens bei Rot muss sie auf die Ladestation. Bleibt die Zahnbürste unbenutzt, geht sie automatisch auf Standby.

 

Das Ladegerät ist dabei und recht groß. Das kommt daher, weil es hinter der Ladefläche noch zwei Standflächen für Aufsteckbürsten hat. Diese sind praktisch, wenn man mehrere Kinder hat, die ein Handstück nutzen; für uns ist das Ladegerät so aber etwas zu groß und unhandlich.

 

Nun geht es an die erste Nutzung:

 

Die App lässt sich über den App Store bzw. Google Play runterladen und installieren. Dann wird man automatisch durch ein Anmeldemenü geführt (Name, Vorname, Adresse, Email), was ich nicht gut finde – solche Daten werden eigentlich erst für ein Abo vom Betreiber gebraucht. Achtung! Die App fragt auch nach, ob der Standort automatisch abgefragt werden darf! Das erste Mal habe ich diese Option verneint und dann hat die Zahnbürste keinen Kontakt zur App bekommen; daher: bitte bestätigen ;) Bluetooth aktivieren natürlich nicht vergessen... Dann kann man auswählen zwischen „Mädchen“ und „Junge“ und dem Nutzer einen Namen geben. Außerdem wird man gefragt, ob der Betrieb mit Power oder im Sensitiv-Modus ablaufen soll. Wir wählen den Sensitivmodus. Und schon sind wir auf der übersichtlichen Nutzeroberfläche in der App. Es gibt sogenannte „In-App Spiele“ - zwei sind ohne Abo spielbar – und über „mehr Spiele“ gibt es weitere Spiele, wovon ebenfalls zwei ohne Abo runterzuladen und spielbar sind. Anmerkung hierzu: jedes Runterladen führt uns zum Playstore mit seperatem Runterladen, Registrieren etc... das empfand ich als sehr lästig! Das geht bestimmt auch einfacher...

 

Jeder Touch wird mit einen Ton unterstützt, beim Spielen läuft Musik und zwischendurch hört man durch eine weibliche Stimme Lob oder Kritik, wobei die Stimme leiser ist als die Musik und somit schon mal überhört wird. Bislang habe ich noch nicht rausgefunden, ob sich das Lautstärkenverhältnis von Musik und Stimme verändern lässt... wenn nicht, wäre dies sicherlich sehr sinnvoll.

 

Jedes Spiel läuft 2 Minuten, was ich fast zu kurz finde. Daher darf unsere Tochter immer mindestens 2 Spiele spielen – und das tut sie mit Begeisterung! Sie malt oder jagt Kariesmonster... ist dabei aber manchmal so konzentriert, dass sie das System austrickst, indem sie die Zahnbürste nur etwas in der gewünschten Position bewegt, aber nicht gründlich putzt. Zwar bewegt sich die Schallzahnbürste schnell auf der gewünschten Stelle, aber Nachputzen durch einen Erwachsenen halte ich für unerlässlich.

 

Es gibt auch einen Zahnputz-Coach, den wir abends zusätzlich zum Üben nutzen: Dabei wird das Gebiss anzeigt und dann heißt es Kariesmonster an den aufgezeigten Stellen wegputzen. Hierbei gibt es durch die Stimme Anweisungen, die (zur Zeit noch) strikt befolgt werden ;)

 

Für Eltern gibt es ohne Abo einen „Report“, der die durchschnittliche Putzdauer des jeweiligen Accounts anzeigt; weitere Funktionen gibt es leider nur im Abo. Auch einen Bonus gibt es nur im Abo, welches man direkt über die App bestellen kann... schade, denn ich bin mir sicher, dass im kostenlosen Modus die App bald langweilig wird wie die App der „alten“ Zahnbürste.

 

Interessant ist noch im Bereich „Konto“ die Zahnbürstenerinnerung, welche anzeigt, in wieviel Tagen der Aufsatz gewechselt werden muss.

 

Sobald man das Handy schließt bzw. die Zahnbürste auf Standby geht, löst sich die Bluetooth-Verbindung, die bei jedem Start neu aufgebaut wird. Dies zeigt das Zeichen oben rechts an; an diesem erkennt man übrigens auch den Ladezustand des Akkus.

 

Fazit: Wir haben mit der Schallzahnbürste, der App und dem Nachputzen durch Mama eine sehr gute Zahnreinigung, die auch schonend für das empfindliche Zahnfleisch meiner Tochter ist. Das Zähneputzen macht unserer 6-jährigen sehr viel Spaß; sie putzt zur Zeit auch gerne mittags nach dem Essen, was wir vorher mit anderen Zahnputzapps und Zahnbürsten nicht hatten.

 

Die Bedienung ist grundsätzlich intuitiv. Der Akku könnte deutlich länger halten (wir hatten bereits nach einem Tag „einen Strich“ an der Batterieanzeige verloren). Einige Verbesserungen sind wünschenswert (s.o.), aber grundsätzlich eine empfehlenswerte Zahnbürste, die natürlich auch ohne App funktioniert.

 

Schön wäre es, wenn die Aufsteckbürsten in der Drogerie nachkaufbar wären und vielleicht auch in verschiedenen Borstenstärken. Wie lange ein Bürstenkopf durchhält, werden wir sehen und ggf. hier unsere Rezension ergänzen.

 

 

 

 

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.