Luva-Bella, die interaktive Babypuppe von SpinMaster

*Werbung / Erfahrungsbericht*

Als in der Werbung das erste Mal die Luva-Bella Puppe von SpinMaster gezeigt wurde, war die Reaktion meiner sechsjährigen Tochter „ooohhhh, wie süüüß“, während ich irgendwie abgestoßen wurde von den großen, starren Augen. Nun, so verschieden kann das Empfinden sind, welches sich bei der Puppe auch nach dem Auspacken deutlich zeigt – dazu später mehr ;)

 

Luva-Bella gibt es in einer deutschen Version - deutsch (B) und italienisch (A) sind hinten am Rücken einstellbar- und weitere Puppen in der englischen Version (so auch eine dunkelhaarige bzw. dunkelhäutige). Die deutsche Version ist blond und hellhäutig; ich habe mittlerweile in einem Spielwarenladen auch eine männliche Version (Luva-Beau) gesehen.

 

Die Puppe kommt in einem hübschen Showkarton mit folgender Ausstattung zu uns:

 

  • die Puppe (ohne Batterien, es passen 4x dicke LR14/1,5 V C -Batterien rein)

  • ein Kleidchen, eine Hose und ein Haarband

  • ein interaktiver Schnuller

  • ein interaktiver Löffel

  • eine interaktive Flasche

  • ein interaktives Spielzeug (Schäfchen)

 

Was bedeutet nun interaktiv? In der Ausstattung sind kleine Chips enthalten, die der Puppe, wenn man sie mit dem Spielzeug, der Flasche etc. berührt, Reaktionen entlocken...

 

Zu allererst legt man aber der Puppe die nicht beigefügten Batterien ein. Das Fach am Rücken ist verschraubt und lässt sich mit einem Mini-Kreuzschraubenzieher öffnen. Dann stellt man die Sprache mittels eines Schiebers ein; außerdem lässt sich die Lautstärke auf zwei Stufen einstellen (der Lautsprecher befindet sich vorne am Bauch). Dann einmal den „Pushbutton“ am Rücken drücken und schon beginnt Luva-Bella „zu leben“.

Sie dreht den Kopf, klimpert mit den Augen, fängt an zu brabbeln... anfänglich noch unverständlich, aber je mehr man sich mit ihr beschäftigt, desto mehr Worte kann man verstehen. Sie spricht bald „Mama“ - aber auch „Papa“ kann man entsprechend der beiliegenden Bedienungsanleitung einstellen.

 

Die Arme und Beine sind sehr gut manuell beweglich, allerdings reagieren bei unserer Puppe nur die Arme automatisch. Wenn Luva-Bella den Kopf dreht, hört an die Mechanik – ein für meine Ohren unangenehmes Geräusch, meine Tochter hat das Geräusch gar nicht als wichtig wahrgenommen...

 

Ja, unsere Tochter ist begeistert! Luva-Bella reagiert auf ihre Bemühungen, sie zu füttern :-) Die Puppe ruft sogar „Hunger“. Zum Füttern legt meine Kleine den Löffel an die Lippen und die Puppe öffnet diese. Ähnlich funktioniert auch das Füttern mit der Flasche. Wenn die Puppe „satt“ ist, dreht diese den Kopf zur Seite. Bäuerchen macht die Puppe, wenn man ihr auf den Rücken klopft. Besonders viel Spaß macht meiner Tochter das Spielen mit dem Schäfchen, denn sobald die Puppe das kleine Spielzeug an die Nase getippt bekommt, fängt sie an mit „Määääh, ein Schaf“ und lacht – da lacht man automatisch mit :-)

 

Meine Tochter liebt es, ihre Luva-Bella mit Kitzeln an den Fußsohlen zum Kichern zu bringen. Auch „Guck-Guck“ macht die Puppe, indem man ihr die Augen zuhält und beim Öffnen sagt sie – etwas zeitverzögert – dann Guck Guck. Kleine Sensoren am Körper bringt diese Reaktion.

 

Soll die Puppe schlafen, gibt meine Tochter ihr einfach den Schnuller und schon bald schläft Luva-Bella ein – mit Schnarchen und anderen Geräuschen; auch das Mündchen bewegt sich wie beim Nuckeln – Luva-Bella träumt... Aus dem Schlaf kann man sie dann z.B. mit dem Push-Button am Rücken holen oder einfach nach vorne kippen bzw. auf den Arm nehmen. Auch so Dinge wie Bäuerchen machen kann die Puppe und sie liebt es, im vorhandenen Puppenbuggy durch die Gegend gefahren zu werden...

 

Ganz ehrlich: ich hätte nie gedacht, dass meiner Tochter das Spielen mit der Luva-Bella so viel Spaß macht! Eigentlich ist meine Kleine gar keine „Puppen-Mama“ - wir haben schon so manches Puppengeschenk weitergegeben... aber Luva-Bella ist seit 2 Wochen in unseren Alltag fest integriert und das Spielen hat nicht an Reiz verloren. Vermutlich auch deshalb, weil die Puppe immer besser spricht und Reaktionen zeigt, was meiner Tochter sehr gefällt.

 

Stolz zeigt sie die Puppe ihren Freundinnen, den Omas oder allen, die sie auf der Straße beim Spaziergang ansprechen und sie besteht auch darauf, nun kein kleines Mädchen mehr zu sein, sondern eine „große Puppen-Mama mit Verantwortung“ :-)

 

 

Fazit: Für mich als Erwachsene eine etwas befremdliche Puppe durch die großen Augen und die Bewegungsgeräusche. Die sechsjährige Tochter liebt aber die Puppe, die auch eine weiche Haut und weiche „Haare“ hat – die Haare sind keine wirklichen Haare, sondern eine weiche Silikonschicht, die sich auch über den ganzen Kopf zieht.

 

Durch die interaktiven Reaktionen bleibt die Puppe lange attraktiv; man kann sie abschalten bzw. die Lautstärke regeln. Beim Batteriewechsel allerdings verliert sie alle „erarbeiteten“ Funktionen/Worte und muss wieder neu lernen, was bei den Mädchen erst einmal für Traurigkeit gesorgt hat... hier wäre ein Speicherchip vielleicht sinnvoll gewesen.

 

 

 

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.