Schwarzwälder Bauernbrot aus dem Römertopf

*Werbung durch Markennennung - Alle Produkte sind selbstgekauft und werden aus Überzeugung genannt bzw. empfohlen*

Nicht immer mische ich meine Brotmehle selbst. Manchmal verwende ich auch (meiner Meinung nach hochwertige) Mehlmischungen wie z.B. von „Hobbybäcker“. Wichtig ist mir hierbei auch, dass ich Hefe o.ä. selbst dazugebe. So kann ich mir sicher sein, ein aktives Treibmittel zu verwenden. Auch kann ich die Menge variieren bzw. weitere Zutaten nach Lust und Laune hinzufügen. Und da ich nicht immer alle Mehlvarianten zuhause habe, finde ich gute Mehlmischungen eine tolle Sache.

 

Ein wirklich gelungenes Brot im Römertopf ist das „Schwarzwälder Bauernbrot“, ein mildes Mischbrot mit 70% Weizenanteil.

 

Zutaten:

 

500 g Mehlmischung „Schwarzwälder Bauernbrot“

4 g Trockenhefe

350 ml lauwarmes Wasser

 

heller & schwarzer Sesam nach Wunsch

 

Römertopf rund mit Deckel, Volumen 2 kg

rundes Gärkörbchen

Tuch zum Abdecken

Mehl zum Bestäuben

etwas Butter zum Fetten

1 breiter Streifen Backpapier

Teigschaber nach Bedarf

Silikon-Knetmatte nach Bedarf

Küchenmaschine mit Knethaken

 

Variante mit Sesam inside

Zubereitung:

 

Als ersten Schritt lege ich den Römertopf in warmes Wasser.

 

Schritt 2: Die Mehlmischung in die hohe Rührschüssel geben, mittig eine Kuhle drücken, dort die Hefe hineingeben. Die Küchenmaschine mit Knethaken verrührt nun auf niedrigster Stufe diese Mischung. 350 ml lauwarmes Wasser langsam dazugeben, Knettempo auf mittlere Stufe erhöhen. So lange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Die Schüssel nun mit einem Tuch abdecken und für ca. 30 Minuten den Teig an einem zugfreien, warmen Ort ruhen lassen. In dieser Zeit geht er ein wenig auf bzw. breitet sich in der Schüssel aus.

 

Schritt 3: Die Ruhezeit nutze ich zum Abtrocknen des Römertopfes. Mit einem Papier-Küchentuch verreibe ich ein wenig Butter hauchdünn in dem glasierten Topf. Dann bestäube ich sowohl Topf als auch Deckel mit ordentlich Mehl. Abschließend wird ein Streifen Backpapier eingelegt. So lässt sich das Brot später ganz leicht rausheben.

 

Schritt 4: Das Gärkörbchen ordentlich dick mit Mehl bestreuen. Die Rillen sollten mit Mehl gefüllt sein.

 

Schritt 5: Die Knetmatte wird ordentlich mit Mehl bestreut. Dann mit dem Teigschaber den Brotteig aus der Schüssel holen. Mit dem Teigschaber wird nun von außen nach innen der Teig geknetet; es sieht eher wie ein Zuklappen oder ein Falten aus. So bekommt man mehr Luft in den Teig, damit geht es gleich besser auf. Gleichzeitig kann man dem Brot schon seine runde Form geben.

 

Schritt 6: Den Teig mit der glatten Seite nach unten in das Gärkörbchen legen. Mit dem Tuch abdecken und für mindestens 40 Minuten an einem zugfreien, warmen Ort gehen lassen. Ich stelle das abgedeckte Gärkörbchen entweder auf die Heizung oder in meinen Backofen (vorgeheizt Ober-/Unterhitze bei 50°C).

Schritt 7: Der Teig ist nun im besten Fall wunderbar aufgegangen. Den Backofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Der Teigling wird nun vorsichtig in den Römertopf gelegt – die Rillen des Gärkörbchen nach oben. Bitte den Teig nicht fallen lassen, da sonst die Luft auf der Unterseite rausgedrückt wird und der Brotboden später „platt“ aussieht. Mit Sesam bestreuen... Deckel auf den Topf legen.

 

Schritt 8: Das Brot nun für 10 Minuten bei 240 °C auf unterster Ebene backen.

 

Schritt 9: Danach den Backofen runterschalten auf 210°C und für weitere 50 Minuten backen.

 

Schritt 10: Nun den Deckel abnehmen (Achtung, heiß!!) und das Brot noch weitere 10 – 20 Minuten (je nach Bräunegrad) backen.

Am nächsten Tag aufgeschnitten

Beim Rausnehmen bitte darauf achten, dass der Topf sehr heiß ist. Daher den Topf nicht auf die Arbeitsplatte oä stellen, sondern auf einen hitzebeständigen Untergrund (bei mir die Herdplatte). Das Brot zügig rausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Verbleibt das Brot im Römertopf, kann die Feuchtigkeit am Brotboden nicht entweichen und verliert seine Knusprigkeit.

 

Am besten komplett abkühlen lassen... aber sind wir mal ehrlich: am besten schmeckt frisch gebackenes Brot doch noch lauwarm, oder?

 

Auf jeden Fall wünsche ich gutes Gelingen und guten Appetit!

Ihr habt noch keinen Römertopf? Diese haben ich:

 

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.