1.Synchronbacken im Jahr 2020

 

Wir backen ein „No Knead“-Brot!

Was ist denn ein „Synchronbacken“?

 

Nun, einmal im Monat rufen die Foodblogs „www.kochtopf.me“ und „www.from-snuggs-kitchen.com“ zu einem gemeinsamen Backen auf. Dabei stellen Zorra und Sandra das Rezept und jeder, der mitmachen möchte – ob mit Blog oder nicht – backt an dem vorgegebenen Tag dann seine Variante des vorgegebenen Rezepts. Besonders spannend finde ich dabei die Posts bei Instagram, da die BäckerInnen dort oftmals ihre Backfortschritte einstellen und vor allem die Ergebnisse sehen immer richtig lecker aus!

 

Wollt ihr auch mal mitbacken? Dann schaut doch bei den oben genannten Blogs mal rein... der nächste Synchronback-Event kommt bestimmt ;)

 

Am 26. Januar 2020 haben wir – Dutzende BäckerInnen – nun gemeinsam ein „NoKnead“-Brot gebacken. Als Basis diente uns dabei das Rezept aus „Dagmars Brotecke“ und der Clou dieses Brotes ist, dass es nicht geknetet, sondern nur gerührt wird. Für mich war das Neuland und so war ich besonders gespannt, ob das wirklich funktioniert. Eigentlich war ich bislang der Meinung, dass Kneten Pflicht ist, damit genug Luft in den Teig gebracht wird... Nun, man lernt ja nie aus! Hier kommt nun mein Resultat und meine Rezeptvariante, welche im Gegensatz zum Originalrezept mangels Gärkörbchen und Backtopf kein Topfbrot, sondern ein Kastenbrot geworden ist:

 

Kathrins „No-Knead-Vollkorn-Weizenbrot“

 

Zutaten:

 

200 g Weizen-Backmehl (550er)

300 g Weizenvollkornmehl

50 g Vollkornsauerteig, getrocknet

1/3 TL Trockenhefe

12 g Salz

420 g Wasser

 

Sesam nach Belieben

 

Toastbrot-Kasten mit Deckel

und/oder Kastenbackform

 

 

 

Zubereitung:

 

Alle Zutaten (bis auf das Sesam) werden in einer ausreichend großen Schüssel zusammengerührt. Die Schüssel dann mit einem Deckel verschließen und mindestens 12 Stunden (am besten über Nacht) bei Raumtemperatur stehen lassen. Der Teig sollte sich deutlich vergrößert haben.

 

Nun wird der weiche Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (ich nehme dafür meine heißgeliebte Silikonunterlage) mit Hilfe einer Teigkarte (Teigschaber) zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet.

 

Wer ein Gärkörbchen hat, legt nun den Teig zum Ruhen in ein bemehltes Gärkörbchen.

 

Bei mir darf der Teig direkt für 45 Minuten abgedeckt in der bemehlten Backform ruhen... Zuvor habe ich den Teig noch mit etwas Wasser besprüht, mit Sesamkörnern bestreut und den Teigling in der offenen Kastenform eingeschnitten. Der Teig in der geschlossenen Toastbackform bleibt ohne Schnitt, der Deckel wird geschlossen.

 

Links mit Deckel, rechts offen gebacken

Dann heißt es Ofen vorheizen – ich stelle unten immer ein hohes Blech mit Wasser rein (das ist nur bei einer offenen Backform sinnvoll; bei einem wirklichen Topfbrot mit Deckel kann man sich die Wasserzugabe sparen ;)).

 

Ofen 240°C Ober-/Unterhitze

 

Nach dem Ruhen werden die Formen/wird die Form in die untere Ebene des Ofens gestellt.

 

Bei 240°C 30 Minuten backen. Danach auf 220°C runterschalten. Wer möchte kann nun den Deckel der Toastform abnehmen. Weitere 25 – 30 Minuten backen. Rausnehmen und sofort zum Abkühlen auf ein Gitter legen.

 

Solltet ihr mit einem Topf backen, bitte den Topf schon mit dem Ofen zusammen vorheizen. Der Teig wird dann in den heißen Topf gegeben, der Deckel geschlossen und dieser wandert dann wieder in den Ofen. Weiteres wie oben...

 

Tipp: Ich verwende gerne Backpapierstreifen, die unter den Teigling gelegt werden. So muss ich den Rohling nicht in die Form fallen lassen (was zu unschönen Quetschungen und „Matschbrot“ führen kann), außerdem lässt sich das fertige Brot so einfacher rausheben.

 

Das NoKnead-Brot ist überraschend gut gelungen, obwohl ich mir wegen des zögerlichen Aufgehens des Teiges keine große Hoffnungen gemacht habe. Es ist außen knusprig und innen saftig. Und ich habe es ohne Küchenmaschine gemacht... ideal also auch zum Backen z.B. in der Ferienwohnung :-)

 

Guten Appetit und gutes Gelingen!

 

 

 

Praktisches Zubehör:

 

 

 

 

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© Kathrin Nievelstein - Hinweis: Bei allen Berichten handelt es sich um die subjektive Meinung der Autorin. Diese stellen keine objektive Berichterstattung dar. Daher ohne Gewähr.